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Balingen Bereits an Ostern wurden Wurst-Keime entdeckt

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Die Firma Wilke wurde Anfang Oktober geschlossen. Doch Hinweise darauf, dass mit von ihr produzierten Wurstwaren etwas nicht in Ordnung war, hat es bereits an Ostern bei einer Kontrolle in Balingen gegeben. Foto: Zucchi

Balingen - Bereits seit Ostern hätte bekannt sein müssen, dass Wurstwaren der hessischen Firma Wilke Wald­ecker unhygienisch waren.

Damals wurden bei einer Lebensmittelkontrolle in Balingen Keime in einem Wurstaufschnitt gefunden. Das hat der baden-württembergische Verbraucherschutzminister Peter Hauk zuerst im Südwestrundfunk mitgeteilt. Damit sei das Listerien-Problem bei Wilke bekannt gewesen.

Der hessische Verbraucherschutz habe aber nichts unternommen. "Die Nichtreaktion ist eine grobe Fahrlässigkeit der verantwortlichen Behörden und hat Menschenleben aufs Spiel gesetzt", sagte Hauk im SWR.

Am 12. August erhielt das hessische Ministerium Untersuchungsergebnisse des Robert-Koch-Instituts, die Listerien nachwiesen und damit die Ergebnisse aus Balingen bestätigten. Dennoch dauerte es bis Anfang Oktober, bis Wilke die weitere Produktion von Fleisch- und Wurstwaren untersagt wurde.

In der Zwischenzeit sind drei Menschen infolge der Listeria-Bakterien gestorben. Ihr Tod steht in Zusammenhang mit dem Verzehr verunreinigter Pizza-Salami und Brühwurstaufschnitts. Darauf war höchstwahrscheinlich derselbe Krankheitserreger, der auch auf Wilke-Produkten gefunden worden ist. Auch ein Mensch aus Baden-Württemberg soll unter den Gestorbenen sein.

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Steffen Maier

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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