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Balingen Barrierefreies Wohnen mit Blick auf die Stadt

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Thilo Rentschler (links) hält ein Bild mit dem Balinger Zollernschloss in den Händen, das ihm Helmut Reitemann gerade überreicht hat. Foto: Hauser

Balingen - Heute ziehen die ersten Bewohner in das neue Unterstützungszentrum für Menschen mit Behinderung in der Ostdorfer Straße ein. Gestern Nachmittag hatte der Träger, der Verein Mariaberg, zu einer Einweihungsfeier geladen.

Bevor die Gäste die neuen barrierefreien Wohnplätze für 24 Menschen mit Behinderung ebenso in Augenschein nahmen wie die Förder- und Betreuungsangebote in der benachbarten umgebauten Stadtvilla, hielt der Vorstandssprecher des Vereins Mariaberg, Thilo Rentschler, fest, dass Bewohner eine "gute und sichere Heimat bekommen werden".

Er sei froh, dass Mariaberg in Balingen angekommen zu sein und erinnerte an die lange Planungs- und Umsetzungszeit für das Projekt von rund 20 Jahren. Dass die Feier im Festsaal des benachbarten Pflegezentrums Haus am Stettberg der Evangelischen Heimstiftung stattfinde, sei ein gutes Zeichen dafür, dass die beiden Einrichtungen gut miteinander kooperieren werden.

Ein langer Weg

Davon geht auch Ralf Oldendorf von der Heimstiftung aus, der mit der Feier einen "Grundstein für eine gute und gelingende Nachbarschaft" gelegt sieht. Er sei bereit, kreative Ideen für gemeinsame Aktionen zu entwickeln: "Die Türen dazu stehen offen."

Kreis-Sozialdezernent Eberhard Wiget bezeichnete das Unterstützungszentrum als "neuen Baustein im Netz der Wohnversorgung für Menschen mit Behinderung". Mit einem Blick in die Zukunft hielt er fest, dass es Ziel sei, solchen Menschen eine "Teilhabe in unserer gesamten Gesellschaft zu ermöglichen", Sichwort Inklusion.

Das sei aber ein langer Weg, ergänzte Roland Klingler, Direktor des Kommunalvebands für Jugend und Soziales, für den Geduld notwendig sei. Und Oberbürgermeister Helmut Reitemann freute sich, dass "das große Werk in Betrieb gehen kann".

Ihre Redaktion vor Ort Balingen

Steffen Maier

Fax: 07433 901829

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