Auch in Balingen hat der Volkstrauertag im Zeichen des Gedenkens an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren gestanden. Beiträge von Realschülern haben dabei den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart geschlagen: So sprachen sich zwei Jugendliche in einem Wortbeitrag für ein Verbot von Waffenexporten und den Einsatz für Flüchtlinge aus. Auch Teenager sollten dankbar dafür sein, in einem friedlichen und wohlhabenden Land zu leben. Mit einem Rap zeigte ein Schüler zudem die zwei Perspektiven des Gedenkens auf: den Blick zurück mit der Trauer um die Kriegsopfer, und den Tag als Ausgangspunkt dafür, auch als junger Mensch etwas für eine friedliche Zukunft zu tun. Dieser Gegenwartsbezug ergänzte das von Oberbürgermeister Helmut Reitemann Gesagte: Jeder könne sich für den Frieden einsetzen, Stellung gegen Populiusmus und Hetzparolen beziehen. Dass junge Menschen zum Gedenktag kommen, bezeichnete er als wichtig und erfreulich – gerade weil jene das Thema "Krieg" glücklicherweise nicht aus persönlichem Erleben kennen. Foto: Schnurr