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Balingen Auf zwei Wegen zu mehr Wohnraum

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Für Ortsvorsteher Thomas Meitza ist das Quartier Am Wettbach eine Bereicherung für den Ortskern. Foto: Hauser

Balingen-Endingen - Ein Neubaugebiet, damit Endingen weiter blühen und gedeihen kann – das wünschte sich der Endinger Ortschaftsrat bereits vor rund vier Jahren und fasste das Gebiet am Reumorgenweg ins Auge. Doch es geht nicht richtig voran. Dagegen werden im Ort Baulücken geschlossen.

So ist in der Straße Am Wettbach ein kleines Quartier mitten im Ortskern entstanden. Nach dem Abriss eines Bauernhauses und mit weiteren angrenzenden Flächen war genug Platz für vier Gebäude mit rund 20 Wohnungen. Für den Bauträger war "ein wahres Schmuckstück" in bester Wohnlage entstanden.

Ein weiteres Vorhaben wird in der Erzinger Straße realisiert. Dort entstehen zwei mehrgeschossige Gebäude.

"Grundsätzlich positiv" findet Ortsvorsteher Thomas Meitza diese beiden Vorhaben: "Solche Projekte bringen die innerörtliche Entwicklung voran." Es gebe auch weitere Interessenten, denen andere Flächen ins Auge gefallen seien, die bebaut werden könnten. Oder es würden alte Gebäude mit größeren Grundstücken gesucht, um diese nach einem Abriss neu zu bebauen. Doch es müsse abgewartet werden, ob etwas zustande komme.

Parksituation muss zufriedenstellen

So gern solche Projekte gesehen werden, immer wieder gelte es, Interessenskonflikte auszugleichen, berichtet Meitza. Dem Ortschaftsrat sei es wichtig, dass sich die Gebäude in die Umgebung einfügten. Und die Parksituation müsse zufriedenstellend gelöst sein. So habe sich zum Beispiel der Bauträger des Quartiers Am Wettbach entschlossen, eine Tiefgarage zu bauen, nachdem die Räte Bedenken wegen der Anordnung der Stellplätze geäußert hatten.

Weil Endingen derzeit keine städtischen Bauplätze anbieten kann, setzen Ortsvorsteher Meitza und der Ortschaftsrat auf den Bereich Reumorgenweg, unter anderem wegen der Erschließungssituation, Topographie, Realisierbarkeit und ökologische Eingriffssituation. Dafür haben sie die Areale "Breitle" und "Hinter Höfen" erst einmal zurückgestellt.

Auf einer Fläche von 2,8 Hektar wäre Platz für rund 40 Einfamilienhäuser. "Damit wäre der Bedarf auf Jahre gedeckt", hält Meitza fest, es gebe auch eine Reihe an Interessenten. Derzeit sei man dabei, die Verkaufsbereitschaft der Grundstückbesitzer abzuklären; ein Großteil der Fläche ist im privaten Besitz. Erst wenn der Aufkauf geklärt sei könne an einen Bebauungsplan gedacht werden, gibt Meitza die weiteren Schritt vor.

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