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Balingen Ankerkreuzung vor Entschärfung

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Markus Streich (vorne, Mitte) erläutert dem Weilstettener Ortschaftsrat an der Ankerkreuzung, wie diese umgestaltet werden könnte. Das Gremium legte dafür am Dienstag wichtige Leitlinien fest. Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Mit der Ankerkreuzung in Weilstetten steht eine der gefährlichsten und bescheuertsten Verkehrsgabelungen im Balinger Stadtgebiet vor der Neugestaltung. Der Ortschaftsrat hat dafür am Dienstagabend wichtige Leitlinien formuliert.

Balingen-Weilstetten. Wie gefährlich die Ankerkreuzung ist, wo die Rottweiler und Untere Dorfstraße auf die Tieringer Straße treffen, hätten die Ortschaftsräte am Dienstag beinahe wieder hautnah erlebt: Wenige Minuten vor Beginn des Vororttermins musste ein Autofahrer eine Vollbremsung hinlegen, um einen Zusammenstoß mit einem Wagen zu verhindern, der fast schon hirnlos die Tieringer Straße überquerte. Der Beinahe-Unfallverursacher fuhr anschließend schnell weiter, während der Mann, der so stark in die Eisen steigen musste, erst einmal einige Sekunden verdattert mit seinem Auto inmitten der Kreuzung stehenblieb und durchatmen musste, ehe er langsam weiterfuhr.

Dass die Ankerkreuzung gefährlich und ein Unfallschwerpunkt ist, wissen die Ortschaftsräte um Ortsvorsteher Wolfgang Schneider aber ohnehin aus leidvoller, jahrzehntelanger Umfahrung. Die nun anstehende Neugestaltung ist ihrer Meinung nach dringend notwendig.

Möglich wird sie dadurch, dass die Tieringer Straße infolge des Baus der unlängst eröffneten neuen Nordwestumfahrung und des neuen Kreisverkehrs am Weilstettener Ortseingang nun auch auf Vordermann gebracht werden soll. In diesem Zuge soll die Gabelung entschärft werden.

Ziel ist es nach Darstellung von Tiefbaumtsleiter Markus Streich, der erste Überlegungen zusammen mit seinem Tiefbauamts-Kollegen Claus Fecker vorstellte, den Bereich für Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger sicherer zu machen.

Einstimmig hat sich der Ortschaftsrat dafür ausgesprochen, dass die beiden Einmündungen der Unteren Dorfstraße sowie der Rottweiler Straße derart umgestaltet werden sollen, dass es künftig zwei voneinander unabhängige Einmündungen sind. Das Problem heute: Verkehrsrechtlich gehen die beiden Straßen ineinander über, obwohl sie stark versetzt sind. Das führt bei Autofahrern regelmäßig zu Irritationen darüber, wer denn nun vorfahrtsberechtigt ist – und in der Folge immer wieder zu brenzligen Situationen, wenn nicht zu Unfällen. Die Einmündungen auf die Tieringer Straße sollen künftig so gestaltet sein, dass ein direktes Ineinanderüberfahren gar nicht mehr möglich sein wird. Ob diese Umgestaltung machbar ist, müssen allerdings Gespräche mit der Polizei und der Verkehrsbehörde zeigen.

Mit großer Mehrheit stimmte das Gremium zudem dafür, auf der Tieringer Straße auf Höhe des Schuppens einerseits und Kirsten Immobilien andererseits eine Mittelinsel anzubringen, über die Fußgänger sowie alle, die an der nahen Bushaltestelle aussteigen, die stark und von vielen zu schnell befahrene Straße sicher queren können.

Die Insel soll außerdem zur Einbremsung des Verkehrs auf der Tieringer Straße beitragen. Statt der Insel war auch ein durchgängiger Radfahrerschutzstreifen diskutiert worden, diese Variante fand indes keine Mehrheit. Am besten, so Ortsvorsteher Schneider, wäre eine Kombination aus beidem; das ist allerdings mangels Platz nicht möglich.

Die Vorgaben des Ortschaftsrats werden nun im Tiefbauamt in die Feinplanung eingespeist; die endgültige Planung soll in diesem Jahr fertiggestellt sein. 2020 könnte dann, sofern der Gemeinderat Geld dafür freigibt, an der Ankerkreuzung gebuddelt und umgestaltet werden.

Ihre Redaktion vor Ort Balingen

Steffen Maier

Fax: 07433 901829

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