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Balingen Aktionsbündnis freut sich über Resonanz

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Die fünf Farben auf dem Banner stehen für vier Parteien und eine Wählervereinigung: Reinhold Schäfer, Erwin Feucht, Alexander Maute, Karl-Peter Weinhart und Elmar Wischnewski (von links) machen sich gemeinsam stark für Demokratie. Foto: Hertle Foto: Schwarzwälder Bote

"Es ist keine Bewegung", sagt Alexander Maute, "es sind altbekannte Werte, für die wir uns stark machen. Es ist das Grundgesetz." Erstmals haben sich CDU, SPD, FDP, Grüne und Freie Wähler im Zollernalbkreis zu einem Aktionsbündnis für Demokratie zusammengeschlossen. Kreisweit sind Veranstaltungen geplant.

Zollernalbkreis. Angefangen hat es mit einem Thesenpapier mit drei Forderungen: ein offenes, freies und solidarisches Miteinander, eine starke Zivilgesellschaft, getragen durch bürgerschaftliches Engagement, und einen gesellschaftlichen Zusammenhalt in Toleranz und Respekt. Man habe alle Fraktionen im Kreistag angeschrieben, und es zeigte sich, dass alle bereit waren, ein solches Aktionsbündnis "Demokratie ist mehr Wert" zu unterstützen.

"Wir wollten anfangs eine gemeinsame Aktion organisieren", sagt Maute. Zusammen mit Erwin Feucht (Grüne), Elmar Wischnewski (FDP), Karl-Peter Weinhart (CDU) und Reinhold Schäfer (Freie Wähler) hat der SPD-Kreisvorsitzende und Balinger Gemeinderat Maute die Werbetrommel gerührt. "Ziel war es, die Zivilgesellschaft zu mobilisieren", sagt er. Es habe sich rasch gezeigt: Demokratie war ein Thema, das jeden interessierte.

Schon beim ersten Treffen habe sich herausgestellt, dass eine Veranstaltung nicht ausreichen würde. Man einigte sich auf eine Woche. Daraus sind mittlerweile zwei geworden, und die Organisatoren rechnen in diesen Tagen mit weiteren Zusagen.

Zunächst sei beabsichtigt gewesen, für die Eröffnungsveranstaltung eine namhafte Persönlichkeit zu gewinnen. Schon bald habe sich jedoch herausgestellt, dass das im Vorfeld der Kommunalwahlen nicht einfach war. Letztlich sei doch noch ein prominenter Gast gewonnen worden – zwar nicht für den Auftakt, dafür aber für die zentrale Veranstaltung: Peter Müller (CDU), ehemaliger saarländischer Ministerpräsident, inzwischen Richter am Bundesverfassungsgericht, spricht am Dienstag, 2. April, ab 19 Uhr im Kleinen Saal der Balinger Stadthalle über Politik und Rechtsstaatlichkeit.

Den Auftakt macht am Samstag, 30. März, um 19 Uhr in der Hohenzollernhalle in Bisingen die Jugendtheatergruppe des Demokratiezentrums Baden-Württemberg mit "Fake Paradise", einem interaktiven Theaterstück über Populismus. Tags darauf findet dort die Messe "Akzeptanz und Vielfalt" statt.

Am Montag, 1. April, geht es ab 19 Uhr in der Geislinger "Harmonie" um das Thema "Demokratie und Europa". Die Gewerkschaften bieten am Freitag, 5. April, von 11 bis 14 Uhr auf dem Balinger Marktplatz Informationen und Vorträge rund um die Arbeitswelt an und bewirten mit Currywurst. Am gleichen Tag ist von 15 bis 17 Uhr ein Besuch der Alten Synagoge in Hechingen mit anschließender Diskussion vorgesehen. Mit dabei: der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch.

Weiterer Termin ist am Dienstag, 9. April, 19.30 Uhr, im Haus der Volkskunst in Dürrwangen. Gezeigt wird der Film über den 1848er-Revolutionär Golltieb Rau. Und am Mittwoch, 10. April, gehört das Podium in der Waldorfschule Frommern der Jugendbewegung "Fridays for Future". Weitere Veranstaltungen werde es geben, die seien aber noch nicht bestätigt. Die, die stattfinden, werden in einem Flyer zusammengefasst. Man habe versucht, die ganze Bandbreite abzudecken, sagen Maute und Feucht: Kultur, Sport, Mobile Jugendarbeit, Vereine, Schulen. "Denn Demokratie findet überall statt", sagen sie. "Die Themen decken eine große Bandbreite ab." Aber Demokratie sei nicht selbstverständlich: "Dafür muss man etwas tun."

Bei der Planung der Veranstaltungen wolle man niemanden ausschließen: Alle, die das gemeinsame Thesenpapier unterschreiben wollen, seien willkommen, versichern die Initiatoren. Im nächsten Jahr soll es übrigens eine Neuauflage geben, "losgelöst von Kommunal- und Europawahl".

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