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Balingen "101 Tage, um es krachen zu lassen"

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Die neuen Vorstandsmitglieder der Eisbären (von links): Protokollführerin Katja Danhammer, Aktivenvertreter Florian Rummel, Vorsitzender Dietmar Gogoll, sein Stellvertreter Frank Titze, Passivenvertreter Benedikt Hug und Kassierer Björn Maier. Foto: Verein Foto: Schwarzwälder Bote

"101 Tage noch bis zur Halbzeit der Saison, 101 Tage bis zum Beginn des Jahres 2020, 101 Tage, um es krachen zu lassen." Mit diesen Worten hat Dietmar Gogoll, Vorsitzender der Eisbären Balingen, 37 Mitglieder und Gäste zur Hauptversammlung des Vereins begrüßt.

Balingen. Obwohl die Mitgliederentwicklung seit Jahren stagniert und um die 140 schwanke, sehe die Zukunft der Eisbären gut aus. Das Potenzial der Seniorenspieler sei gut, zudem könne die Mannschaft in dieser Saison mit zwei Neuzugängen aus Schwenningen rechnen.

In den vergangenen zwei Jahren wurden drei Jugendspieler in die Mannschaft integriert. Im Moment mache sich allerdings ein Loch in der Altersstruktur bemerkbar: Dieses Jahr werde es keine neuen Jugendlichen im aktiven Spielbetrieb der Landesliga geben. Die Jugend wird in diesem Jahr in Spielgemeinschaften in vier Altersklassen in der EBW vertreten sein; von der U13 bis zur U20 kommen alle Jahrgänge zum Spieleinsatz. Die Jüngeren können zusammen mit Reutlingen an Turnieren teilnehmen.

Kassierer Björn Maier berichtete, dass die größten Kosten mit gut 38 000 Euro für das Eis anfielen. Aber auch für Training, Verwaltung und Verband seien die Aufwendungen hoch. Gedeckt werden konnten sie durch Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse der Stadt, Sponsoren und Vereinsaktionen. Im vergangenen Berichtsjahr kamen Sonderausgaben hinzu, etwa für die Anschaffung eines VW-Busses. Dennoch weist das Vereinskonto zu Saisonbeginn ein deutliches Plus auf.

Im zweijährigen Turnus musste die Position des stellvertretenden Vorsitzenden neu besetzt werden. Neben Amtsinhaber Frank Titze stellte sich auch Bernd Wolfer zur Wahl. Frank Titze wurde mit 22 Stimmen gewählt.

Neuer und alter Kassenwart ist Björn Maier. Ohne Gegenstimmen wurden Uli Schneider und Thomas Helbling zu Kassenprüfern gewählt. Neuer Aktivenvertreter ist Florian Rummel, die Passiven werden durch Benedikt Hug vertreten. Protokollführerin Felicitas Hettler-Föst stand für das Amt nicht mehr zur Verfügung, einstimmig wurde Katja Danhammer gewählt.

Mit einer Aufnahmegebühr für neue aktive Mitglieder soll der erheblichen Verwaltungsaufwand gedeckt werden, der durch Verbands- und Passgebühren entsteht. Der Antrag wurde von den Mitgliedern an den Ausschuss verwiesen.

Letztes großes Thema des Tages war das Containerprojekt der Eisbären. Geplant war die Anschaffung von acht Containern hinter der Eishalle als Umkleide-, Sanitär- und Schulungsbereich für die Spieler. Zwei Container wurden bereits zu Lagerzwecken angeschafft. Das Projekt scheitert jedoch daran, dass dem Verein die Fläche nicht gehört, auf der die Container stehen würden. Somit gibt es keine Unterstützung vom WLSB und der Stadt.

Die Idee ist nun, das Projekt mit den jeweils zur Verfügung stehenden Mitteln auf eigene Kosten langsam voran zu treiben. Der Verein plant, zur Finanzierung am Crowdfunding der Volksbank teilzunehmen und möglichst viele Spender von seinem Projekt zu überzeugen.

Offen blieb am Abend die Frage, wann die Eishalle aufmacht und die ersten Bahnen gezogen werden können. Die Jugend eröffnet die Trainingssaison mit einem Trainingslager in Herrischried. Das erste Heimspiel der Senioren wird ein Derby gegen Reutlingen am 26. Oktober sein.

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