In dieser Woche soll es schneien – aber wie viel und bis zu welcher Höhe ist unklar, denn die verschiedenen Wettermodelle sagen Unterschiedliches vorher.
Noch sind sich die einzelnen Wetterdienste nicht sicher, ob in dieser Woche ein erster größerer Wintereinbruch stattfindet. Zumindest verabschiedet sich der Hochdruck, und macht einer ersten Kaltfront den Weg frei. Größere Schneefälle sind dabei nicht zu erwarten, doch könnte es ab rund 600 bis 700 Meter durchaus mal schneien.
Am Dienstag wird nochmals kurz mildere Luft die Regie übernehmen. Noch sind sich die Wettermodelle nicht sicher, wie die Zugbahn eines Tiefs, das westlich von Island entsteht, verläuft. Aktuell geht der Trend dahin, das das stärkste Windfeld über Norddeutschland zu finden ist. Schwere Sturmböen in den Höhenlagen sind auch über dem Schwarzwald zu erwarten.
Ab Donnerstag könnte es dann zumindest für einige Tage zu einem ersten größeren Wintereinbruch kommen, wobei der Schnee über 300 Meter liegen bleiben könnte. Bei den Schneehöhen sind sich die einzelnen Wettermodelle noch nicht sicher. Während das amerikanische Wettermodell von Schneehöhen von 30 bis 50 Zentimetern ausgeht, ist das deutsche Modell eher vorsichtiger. Doch da könnten es zumindest immer noch um die zehn Zentimeter sein. Für Skilanglauf dürfte es nach der ersten Version zumindest reichen. Alpin-Skifans, sollten zumindest auf der Lauer sein, ob erste Lifte öffnen.
Ab 25. November wieder milde Luft
Ziemlich sicher ist es, dass zeitweise mit glatten oder vereisten Straßen zu rechnen ist. Doch bereits in der Woche ab 25. November könnte wieder milde Luft die Regie übernehmen. Nahezu einig, gehen mehrere Wetterdienste von teils bis zu 180 Litern Niederschlag bis zum 1. Dezember aus. In den Alpen dürfte das meiste davon als Schnee fallen.
Genauere Voraussagen wird es um den 19. November geben. Dann ist absehbar, wie lange die Kaltluftphase mit einer Nordwest oder Nordlage andauert, und ob der Freudenstädter Weihnachtsmarkt mit Schnee rechnen kann.