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Baiersbronn Zeichen gegen Antisemitismus

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Ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen, das war das Ziel der neun Schüler aus den Klassen 8 bis 11 des Richard-von-Weizsäcker-Gymnasiums bei ihrer Reise nach Tschechien. Foto: Schule Foto: Schwarzwälder Bote

Baiersbronn. Ein Zeichen gegen Antisemitismus, der in Europa wieder verstärkt zu Tage tritt, setzen: Dieses Ziel hatten neun Schüler aus den Klassen 8 bis 11 des Richard-von-Weizsäcker-Gymnasiums ins Auge gefasst.

Gemeinsam mit der Lehrerin Gisela Samlow nahmen sie an einer Studienreise der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) nach Prag und Theresienstadt teil. Im Vorfeld der Reise hatten die Schüler die Aufgabe, die Lebensgeschichte eines Holocaust-Überlebenden aus der Umgebung, der nach Theresienstadt deportiert wurde, zu recherchieren.

Da vor der Machtübernahme des Nazi-Regimes eine große jüdische Gemeinde in Rexingen existierte, lag es nahe, sich an den Gedenkstättenverein dort zu wenden. Dort konnten die Schüler bei der Ausstellung "Flüchtiges Glück" die ersten Informationen sammeln. Leiter Heinz Högerle referierte über einzelne Schicksale von Juden.

In Prag selbst trafen die Teilnehmer auch mit tschechischen und dänischen Schülern zusammen. Zunächst stand eine Führung durch das ehemalige jüdische Viertel der Stadt mit Besichtigung einiger Synagogen auf dem Programm. Danach nahmen sie am "Marsch des guten Willens" teil. Außerdem waren sie dabei, als Hana Sternlicht zur Ehrenbürgerin ihrer Geburtsstadt Holice ernannt wurde. Sie hatte im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren Theresienstadt, Auschwitz und Mauthausen überlebt.

Am Tag darauf besichtigten die Schüler das ehemalige KZ Theresienstadt. Dort berichtete Hana Sternlicht von ihrem Leben. Die Gedenkfeier am "Baum der Kinder" wird allen Teilnehmern in Erinnerung bleiben, teilt die Schule mit. Besonders beeindruckt hatten die Innenwände einer Synagoge, auf die Prager Bürger alle Namen der ermordeten Juden in Tschechien geschrieben haben, so die Schule. Das gelte auch für Hana Sternlicht, ihren Lebensmut und ihre Freundlichkeit gegenüber den Jugendlichen.

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