Auch das Verhalten des Luchses wurde bei den Studien beleuchtet. Foto: NAZ Foto: Schwarzwälder-Bote

Vortrag befasst sich mit biologischen Studien im Bayerischen Wald

Baiersbronn/Ruhestein. Um die Wildtierforschung im Nationalpark Bayerischer Wald geht es am Freitag, 24. Februar, ab 19 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe des Naturschutzzentrums Ruhestein.

Im Bayerischen Wald liegt der älteste Nationalpark Deutschlands. Hier finden sich in den Kerngebieten noch kleinflächige Urwaldreste mit mächtigen Baumriesen und abgestorbenen Bäumen in riesigen Dimensionen. Auf den umliegenden Flächen entwickeln sich seit etwa 40 Jahren riesige Wildnisgebiete mit einer einmaligen Vielfalt an Strukturen und Lebensräumen für Tiere und Pflanzen. Marco Heurich ist stellvertretender Leiter der Forschungsabteilung des Nationalparks Bayerischer Wald mit Schwerpunkt Wildbiologie und Wildtiermanagement. Unter seiner Regie wurden in den vergangenen Jahren interessante Studien zum Verhalten von Rothirschen, Rehen und Luchsen in und um das Nationalparkgebiet durchgeführt. Er wird in seinem rund eineinhalbstündigen Vortrag (Alter: ab etwa 14 Jahre) im Naturparkhaus nach einer kurzen Einführung zur Lage, Geschichte und dem Management des Nationalparks Bayerischer Wald vor allem die Ergebnisse seiner wildbiologischen Studien vorstellen. Es wird ein Kostenbeitrag erhoben. Eine Anmeldung unter Telefon 07449/9 10 20 ist erforderlich.