Auch mit Wölfen befasst sich der Vortrag von Annika Lürßen am Sonntag. Foto: NAZ Foto: Schwarzwälder-Bote

Annika Lürßen hält Vortrag zur Ausstellungseröffnung

Baiersbronn/Ruhestein. Die engagierte Projektleiterin des Alternativen Bärenparks Schwarzwald, Annika Lürßen, ist am Sonntag, 5. Dezember, ab 11 Uhr im Naturschutzzentrum zu Gast. Bei ihrem anschaulichen Vortrag für Jung und Alt (ab zehn Jahre) unter dem Titel "Wandern ist Bärensache" dreht sich alles um Bär, Wolf und Luchs. Dabei erfahren die Zuhörer Wissenswertes und Erstaunliches über diese Tiere, die bei vielen Menschen große Faszination auslösen.

Deutschland ist schon heute Wolf- und Luchsland. Wölfe leben seit einigen Jahren wieder in Brandenburg. Luchse leben im Bayrischen Wald und im Harz. Bären wie Bruno erreichen Deutschland aus dem Alpenraum immer wieder. Der Schwarzwald ist für alle drei großen Raubtiere aus den bekannten Populationen in Deutschland und den Nachbarländern innerhalb von nur einer Woche erreichbar, so die Pressemitteilung des Naturschutzzentrums. Daher müssten sich die Menschen wieder an die Anwesenheit der großen Raubtiere gewöhnen und sich Gedanken über ein Zusammenleben im Schwarzwald machen. In ihrem Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung "Wandern ist Bärensache" erläutert die Diplom-Biologin die Lebensweise der Bären, Wölfe und Luchse. Lürßen besitzt viel Erfahrung mit Bären und Wölfen in Gefangenschaft und schlägt in ihrem Vortrag eine Brücke zwischen den Tieren des Bärenparks und ihren wildlebenden Artgenossen.

Dabei ist auch die aktuelle Ausbreitung frei lebender Tiere in Deutschland Thema und die Frage, wie die Gesellschaft damit umgehen sollte. Nach dem Vortrag führt Annika Lürßen durch die Ausstellung und steht für Fragen zur Verfügung. Es wird ein Unkostenbeitrag erhoben. Eine Anmeldung unter Telefon 07449/ 9 10 20 ist erforderlich.

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