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Baiersbronn Visionen sind zum Erfolg geworden

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Freuten sich über das Jubiläum (von links): Matthias Hahn, Bernhard Zepf, Minister Guido Wolf, Anna Stocker und Hermann Bareiss. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Vertreter der deutschen Spitzengastronomie waren ins Hotel Bareiss gekommen, um das 30-jährige Bestehen des Fördervereins FHG (Förderer der in der Hotellerie und Gastronomie Beschäftigten und Auszubildenden) mit einem Festakt zu feiern.

Baiersbronn-Mitteltal. Hermann Bareiss, einer der Gründer des Fördervereins für den Nachwuchs der Tophotellerie und -gastronomie in Deutschland, blickte im Hotel Bareiss, in dem der Verein aus der Taufe gehoben wurde, mit den Gästen auf eine Erfolgsgeschichte zurück. "Unglaublich engagiert haben sich die Gründerväter für eine qualifizierte und exzellente Ausbildung eingesetzt", erinnerte der Vorsitzende des Fördervereins, Bernhard Zepf, an die Entstehung und dankte allen Unterstützern und Förderern.

Heute könne man in vier Aus- und Weiterbildungsgängen für die zentralen Ausbildungsberufe in Küche, Restaurant- und Hotelfach mit staatlich geprüften Abschlüssen vom Erwerb der Fachhochschulreife über Gesellenbrief und Berufskollegiat bis zum Master die beruflichen Laufbahnen beginnen, so Zepf. In der dualen Ausbildung stünden bundesweit führende Mitgliedsbetriebe für die betriebliche Ausbildung, für den schulisch-akademischen Part stünden namhafte Fachschulen und Hochschulen zur Verfügung. "Die Arbeit des FHG ist zeitgemäß und generationsgerecht aufgestellt. Es dreht sich alles um eine bestmögliche Aus- und Weiterbildung in unserer Branche", so Hermann Bareiss.

Vor 30 Jahren habe man die Gunst der Stunde genutzt und den Förderverein gegründet. Um die Sicherstellung einer exzellenten dualen Ausbildung werde man heute weltweit beneidet.

Nachhaltiges Konzept

"Der FHG braucht sich nicht zu schämen, wenn er die nächsten 20 Jahre unter das Vorzeichen Eliteförderung stellt", sagte Bareiss. Der FHG müsse sich europäisieren. Es brauche internationale Partner, und die Qualität der Ausbildung in Schule und Betrieb müsse gesichert werden. Ein Ziel für die Zukunft sei offensive Imageverbesserung der gastronomischen Berufe und ihrer Karrierechancen. Umrahmt von Musik eines Trios der Bayerischen Philharmonie folgten die weiteren Grußworte. Der baden-württembergische Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf, bescheinigte dem Hotel Bareiss und dem FHG, sich mit viel Herzblut und Leidenschaft für die Auszubildenden und die Branche einzusetzen. "Wir haben Ihnen viel zu verdankten, das will ich heute würdigen", so Wolf. Der FHG habe früh erkannt, dass es gut ist, sich nicht auf andere zu verlassen, sondern zu handeln und ein besonderes Ausbildungsangebot zu schaffen. Dieses habe sich bisher in keinem anderen Bundesland in einer vergleichbaren Aus- und Weiterbildungsinitiative der freien Wirtschaft in dieser Breite und Tiefe etablieren können. Wolf sprach von "Leuchttürmen" der Branche. Das FHG-Konzept sei nachhaltig und erfolgreich. Der Tourismus in Baden-Württemberg sei ein wesentlicher Standortfaktor. "Wer glaubt, der Branche Prügel zwischen die Beine werfen zu müssen, wie mit Mehrwertsteuerdiskussionen und starren Arbeitszeitregelungen, der hat die Bedeutung Ihrer Branche nicht begriffen", so Wolf. Es gelte, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. "Bitte lassen Sie nicht nach in Ihrer Rolle als Innovationstreiber, Sie sind alle hervorragende Botschafter Baden-Württembergs im In- und Ausland", so der Minister.

Aus erster Hand berichteten Matthias Hahn, ehemaliger FHG-ler und heute Chef Corporate von Alain Ducasse, und Anna Stocker, FHG-Auszubildende, über ihre Erfahrungen. "Ohne den FHG hätten viele die Ausbildung nicht gemacht", sagte Anna Stocker, die im dritten Lehrjahr ist. In einer Videobotschaft würdigte Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann die große Professionalität aller Ausbildungsmodelle und sprach von besten Voraussetzungen für einen beruflichen Erfolg und persönliche Zufriedenheit.

Mit einem festlichen Jubiläumsmenü wurde das Jubiläum gefeiert. Filet vom Flusszander und Medaillon vom Kalbsfilet und viele weitere Köstlichkeiten konnten die Gäste genießen und dabei auf das Erfolgsmodell anstoßen.

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