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Baiersbronn Vier Brücken stehen auf der Agenda

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Braucht es hier wirklich eine neue Brücke? Diese Frage stellte Ingo Christein (CDU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Für die Gartenschau 2025 sollen auch vier Brücken auf der Schelklewiese erneuert und teilweise neu gebaut werden. Nun soll die Gemeinde Angebote und Vorschläge von mehreren Planungsbüros einholen.

Baiersbronn. Dies beschloss der Gemeinderat Baiersbronn in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Zum Hintergrund: Auf der Schelklewiese soll ein Erholungsraum mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen, auch die Verbindung zum Rosenplatz und damit zum Ortskern soll gegeben sein.

Bauamtsleiter Thomas Kuntosch sprach in der Sitzung die vier betroffenen Bauwerke an. Zum einen soll die zurückgebaute Brücke im Bereich des Gemeindezentrums erneuert werden, auch die Brücke an der Neumühle müsste saniert werden, ebenso sei geplant, eine neue Brücke als Querachse zum Rosenplatz zu bauen. "Die für die Sanierung benötigte Behelfsbrücke soll ebenfalls in die Planungen mit einbezogen werden, ein Brückenneubau könnte hier sinnvoll sein", sagte Kuntosch.

Den Ort wieder an den Bach, ans Wasser zu bringen, sei das Ziel des Entwicklungskonzepts, heißt es in der Ausschreibung. Zudem solle der Ortskern besser mit dem Forbach verknüpft werden, und damit die Aufenthaltsqualität erhöht werden. In den Sitzungsunterlagen ist übrigens von "Stadt" statt Gemeinde die Rede.

Angesichts der finanziellen Lage realisierbar?

So eine Mehrfachbeauftragung diene dazu, für Baiersbronn ein hochwertiges Konzept zu bekommen und die Planung und Umsetzung des Projekts durch Fachplaner umsetzen zu können, sagte Bürgermeister Michael Ruf. Vom kleinen Steg bis zur großen Brücke sei alles dabei. Er sei gespannt, was dabei herauskomme.

Gemeinderat Ingo Christein (CDU) fragte, ob angesichts der finanziellen Lage alle Brücken realisierbar seien. "Wir sprechen immerhin von rund 900 000 Euro. Da sollten wir überlegen, ob nicht die Brücke beim Gemeindezentrum entfallen könnte", sagte Christein. Er stellte auch die Notwendigkeit einer vierten Brücke zur Diskussion: "Lieber eine nicht unbedingt notwendige Brücke weniger, aber dafür eine gute Qualität und Optik bei den anderen Brücken."

"Bisher dachte ich immer, es besteht der eindeutige Wunsch, diese Brücke zu ersetzen, daher habe ich diese vehement verteidigt", sagte Bürgermeister Michael Ruf. Auf Nachfrage teilte die Bezirksbeiratsvorsitzende Sabine Finkbeiner mit, dass man erst schauen sollte, was realisierbar sei, und dann entscheiden, ob alle Brücken gebaut werden sollen.

"Die Brücken liegen im Sanierungsgebiet, es könnten 60 Prozent der Kosten über Sanierungsgelder kofinanziert werden", sagte Kuntosch. Gemeinderat Fritz Kalmbach (CDU) fragte nach, ob sich die Verwaltung bereits Gedanken über den Kauf der Schelklewiese, die sich im Privatbesitz befinde, gemacht habe. "Es gibt klare Aussagen des Eigentümers, der keinen Verkauf möchte, aber eine langfristige Nutzung zugesichert hat", antwortete Ruf.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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