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Baiersbronn Unterstützung nur für den Wildtierpark

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Baiersbronn. Baiersbronn unterstützt den Förderverein Wildtierpark Alexanderschanze, in dem die Gemeinde Mitglied ist, mit zusätzlich 5000 Euro. Die Mittel werden allerdings auf den ideellen Zweck des Wildtierparks beschränkt. Diesen Beschluss hat der Gemeinderat bei elf Ja-Simmen und acht Gegenstimmen in seiner jüngsten Sitzung gefasst, allerdings nicht ohne eine paar Seitenhiebe Richtung Freudenstadt.

Freudenstadts Oberbürgermeister Julian Osswald war in seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins auf die Gemeinde Baiersbronn zugekommen mit der Bitte, zur Sicherstellung der Liquidität im Verein einen zusätzlichen Beitrag neben dem Mitgliedsbeitrag für das Projekt bereitzustellen. Dabei war als Vorschlag eine Summe von 5000 Euro genannt worden.

Bürgermeister Michael Ruf erklärte sich als Kassierer des Vereins für befangen und gab den Vorsitz für diesen Tagesordnungspunkt an Bürgermeisterstellvertreter Fritz Kalmbach ab. "Ich bin dagegen", erklärte Kalmbach zur zusätzlichen finanziellen Beteiligung. Zwar hatte Ruf die Verwaltungsvorlage dahingehend ergänzt, dass die angedachte Satzungsänderung des Fördervereins über die zusätzliche Zuständigkeit für Bau und Verpachtung des Aussichtsturms nicht erfolgt sei, Kritik gab’s trotzdem.

Ein Prestigeprojekt

Karlheinz Nestle (FWV) wollte die Unterstützung auf den Wildtierpark beschränkt wissen. Baiersbronn interessiere der Wildtierpark, nicht der Aussichtsturm als Prestigeprojekt der Stadt Freudenstadt. "Ich wehre mich entschieden", sagte Gerhard Gaiser (SPD), der von einem Julian-Osswald-Gedächtnisturm sprach. Tourismusdirektor Patrick Schreib erklärte, er halte die Unterstützung für den Wildtierpark für sinnvoll. Über die Sinnhaftigkeit des Turms wolle er sich nicht weiter äußern. Friederike Schneider (BUB) sieht den Park als attraktiv auch für Baiersbronn. Zudem diene der Park auch der Arterhaltung. Bernd Schneider (CDU) sprach sich dafür aus, das Geld lieber in die Wildgehege in der Gemeinde zu investieren.

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