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Baiersbronn Unsterbliche Pippi Langstrumpf

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Der Künstler Fritz Gaiser hat die Kulisse für das Singspiel der Grundschule Klosterreichenbach gestaltet. Foto: Schwarzwälder Bote

Ein Erfolg auf der ganzen Linie wurde die Aufführung des Singspiels Pippi Langstrumpf der Grundschule Klosterreichenbach in der Reichenbachhalle. Die Schüler präsentierten eine tolle Leistung vor einem großen Publikum.

Baiersbronn-Klosterreichenbach. Obwohl ein kurz zuvor niedergegangener Gewitterregen bei sperrangelweit geöffneten Fenstern ein klein wenig Abkühlung in die Reichenbachhalle in Klosterreichenbach brachte, sorgte der große Zustrom an Zuschauern bei der Aufführung des Singspiels dafür, dass diese nur von kurzer Dauer Bestand hatte. Die vorhandenen Stühle reichten nicht aus, sodass viele Besucher stehen mussten.

Die Handlungsebene des 1945 erschienenen ersten Pippi-Buchs von Astrid Lindgren bildete den roten Faden für das Singspiel. Burkhard Eulberg, Musiklehrer und Leiter der Chor-AG der Schule, verstand es, Lieder in die Handlung einzubauen, die man nicht zwingend mit dem Stoff in Verbindung bringen würde.

Und dann geht’s noch nach Lummerland

So verschlägt es Pippis Vater, Kapitän Langstrumpf, zum Beispiel nach einem Kentern auf die Insel Lummerland, worauf der Chor das bekannte Lied "Eine Insel mit zwei Bergen" intonierte. Da es Pippi nicht so sehr mit der Schule, sondern mehr mit der Gemütlichkeit hat, lieh man sich kurzerhand vom "Dschungelbuch" die entsprechende Hymne vom Bären Balu aus.

Über ein Mädchen auf dem Jahrmarkt, das Luftballons verkauft und zufällig Nena heißt, fanden auch die "99 Luftballons" in das Singspiel Eingang. All dies wirkte nicht konstruiert, sondern wie aus einem Guss. Die elf Darsteller im Alter von zehn Jahren schafften es, den Figuren beeindruckende Lebendigkeit und Intensität zu geben.

Besonders heraus ragte Hauptdarstellerin Lina Zimmermann, die während der gesamten 50 Minuten dauernden Aufführung nonstop auf der Bühne stand.

Wüsste man nicht, dass Astrid Lindgren Schwedin war und bereits verstorben ist, hätte man fast meinen können, sie hätte Lina Zimmermann als Vorlage für ihre Pippi-Figur genommen, so echt und ungekünstelt verkörperte diese das unangepasste Mädchen.

Lang andauernder Beifall und Zugabe-Rufe belohnte alle Darsteller und den 25-köpfigen Chor für ihre Leistung. Aufführungen wie diese sorgen dafür, dass die Figur Pippi Langstrumpf unsterblich bleibt. Rektorin Kathrin Glaser-Kerth dankte am Ende der Veranstaltung allen Helfern, vor allem Fritz Gaiser, der das Kulissenbild gemalt hatte, Thomas Klumpp, der die Mikrofon-Anlage bediente, der pädagogischen Assistentin Elke Girrbach für ihren Einsatz, Chorleiter Burkhard Eulberg und allen Eltern, die mit viel Einsatz diese Veranstaltung erst möglich gemacht hatten.

Baiersbronn-Klosterreichenbach. Der Klosterreichenbacher Künstler Fritz Gaiser hat die Kulisse für das Singspiel der Grundschule Klosterreichenbach gestaltet.

Gaiser ist in Klosterreichenbach und über die Grenzen des Dorfs hinaus als Landschaftsmaler bekannt. Die Liebe zu seiner Schwarzwaldheimat hat er in unzähligen Bildern zum Ausdruck gebracht.

Egal, ob es sich um Aufträge handelt oder ob er einfach nur sein Dorf künstlerisch bereichern will, wie zum Beispiel mit dem Bühnenbild in der Reichenbachhalle – stets tragen die Bilder seine unverwechselbare Handschrift.

Auch die Ortstafeln am Ortseingang hat Fritz Gaiser angefertigt. Da sein Enkel Janik im Singspiel Pippi Langstrumpf mitwirkt, hat sich Gaiser sofort bereit erklärt, das Bühnenbild mit der Villa Kunterbunt zu malen.

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