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Baiersbronn Stände laden zum Flanieren ein

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Der Regenschirm war beim Pfingstmontagsmarkt ein wichtiges Utensil. Foto: Schwarzwälder Bote

Der Regenschirm war am Pfingstmontag ein wichtiges Utensil – beim Krämermarkt in Klosterreichenbach. Wieder blieben einige Standplätze wegen des Wetters frei – trotzdem war das Angebot mit rund 100 Ständen riesig.

Baiersbronn-Klosterreichenbach. Neben Slush-Eis und Mini-Donuts wurden praktische Küchenhelfer und Maniküreinstrumente ebenso angeboten wie Holzkunst mit Einbrand nach Kundenwünschen. Einige Stände weiter gab es Gefäße aus Teakholz oder Minikäselaiber.

Auf der Flaniermeile rund um die Bahnhofstraße waren zahlreiche Gäste, auch aus entfernteren Orten, beim traditionellen Pfingstmontagsmarkt unterwegs. Ortsvorsteher Karlheinz Nestle bedauerte, dass einige Standplätze wegen des Wetters freiblieben. Schade war dies aus Sicht von Nestle auch für die Aussteller, die auf der Warteliste gelandet sind und in der Kürze der Zeit nicht mehr nachrücken konnten.

Trotz einiger Lücken im Verkaufsangebot war der Markt, so Bürgermeister Michael Ruf, auch diesmal wieder sehr gut frequentiert. Besucher aller Altersklassen waren gekommen. Auch das große Engagement der Vereine stellte Bürgermeister Ruf lobend heraus. Über den ganzen Markt verteilt gab es kulinarische Köstlichkeiten, die zum Beispiel von den Fußballern, der DLRG und von der Feuerwehr angeboten wurden. Für Ruf ist es keine Selbstverständlichkeit, dass das ehrenamtliche Engagement in Baiersbronn so groß ist. Umso mehr freute er sich darüber, dass sich der Ortsteil Klosterreichenbach in seiner gesamten Vereinsbreite präsentiere.

Waren die Besucher am Vormittag noch trockenen Fußes entlang der Stände und mit ihren Kindern im Vergnügungspark unterwegs, so brachte der Nachmittag leichten Dauerregen. Trotzdem schoben sich die Besuchermassen durch die Straßen und Seitenwege Klosterreichenbachs. Die Besucher ließen sich Haushaltshelfer vorführen, testeten Käsespezialitäten mit Chili, Trüffel oder italienischen Kräutern oder verkosteten Salami mit Wildschwein oder Steinpilzen, kauften Tee und Gewürze, Bekleidung, Lederwaren frisches Obst oder Pflanzen.

Die Sitzplätze im Zelt der Feuerwehr waren sehr gefragt, und das kulinarische Angebot ließ in vielen Haushalten die Küche kalt bleiben. Neben den klassischen Angeboten wie Rote Wurst und Currywurst oder Steaks wurde Flammkuchen ebenso angeboten wie Geschnetzeltes.

Angereist sind die Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln und viele auch mit dem eigenen Auto. Die Parkplatzsuche gestaltet sich am Markttag oft nicht einfach. Inzwischen bieten private Grundstücksbesitzer gegen Bezahlung eines Obolus ihr Gelände zum Parken an. Die Marktbeschicker nehmen zum Teil weite Anreisen auf sich, um in Klosterreichenbach dabei zu sein und ihr Warensortiment zu offerieren. Die Frau am Minikäsestand reiste aus Zweibrücken an. Um 5 Uhr am Pfingstmontag startete sie ihre zweieinhalbstündige Fahrt nach Baiersbronn. Mit dem Verkauf war sie bereits am frühen Nachmittag sehr zufrieden.

Louisa Krause will mit ihrem Flohmarkt auf dem Pfingstmarkt in Klosterreichenbach nachhaltige Unterstützung für Daressalam in Tansania leisten. Sie verkaufte nicht nur zahlreiche Flohmarkt-Artikel, sondern sammelte neben Spenden alte Nähmaschinen, mit denen sie es Menschen in Afrika ermöglichen will, ihre Kleidung selbst herzustellen. Der Flohmarkterlös soll dazu beitragen, den kostspieligen Transport nach Tansania zu finanzieren. Ziel ist es, mindestens zehn alte Nähmaschinen für Afrika zu sammeln.

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