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Baiersbronn Schritt weiter für Hochwasserschutz

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In Röt geht es voran mit dem Hochwasserschutz. Dies wurde bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats deutlich.

Baiersbronn. Zur Verbesserung der Hochwasserschutzsituation in der Ortslage von Röt sind umfangreiche Maßnahmen zur Vermeidung innerörtlicher Überflutungen notwendig. So sind die Errichtung eines Einlaufbauwerks mit Entlastungskanal für den Röter Bach mit Unterquerung der Bahnlinie, die Modellierung einer Flutmulde und die Ableitung zur Murg geplant. Im Röter- und im Ettersbach soll ferner ein Grobrechen mit Geröll-, Geschiebe- und Sedimentfang zur Verhinderung von Verklausungen errichtet werden.

Umsetzung in zwei Teilen

Die geplanten Maßnahmen stellte Norbert Gaisser vom gleichnamigen Ingenieurbüro kurz vor. Die anstehenden Vorhaben wurden in mehrere einzelne Maßnahmen eingeteilt, die in zwei Teilen umgesetzt werden sollen: Zuerst soll noch 2019 die Bahnunterquerung erfolgen, ehe im Jahr 2020 die Hochwasserschutzmaßnahmen fortgeführt werden. Grund dieser Aufteilung ist die genehmigte Streckensperrung der Murgtalbahn, die vom 8. bis zum 10. September für die Verlegung des Durchlasses unter der Bahnlinie vorgesehen ist.

Wie Bürgermeister Michael Ruf ausführte, müssen bei dieser "interessanten Baustelle", die teilweise auch nachts in Betrieb sein wird, Fertigteile unter den Gleisen eingeschoben werden. Erfreulich sei, so Ruf, dass sich das Regierungspräsidium bereit erklärt habe, die Kosten dieser Hochwassermaßnahmen mit 60 bis 70 Prozent zu bezuschussen.

Die erforderlichen Arbeiten im Bereich der Unterquerung der Bahnline wurden öffentlich ausgeschrieben. Den Auftrag für die Gleisarbeiten erhielt als wirtschaftlichster Bieter die Firma Leonhard Weiss aus Göppingen zu einem Angebotspreis von rund 113 700 Euro. Diese Vergabe erfolgte vorbehaltlich eines positiven Förderbescheids. Dieser ist zwar mündlich zugesagt, lag aber bei der Sitzung noch nicht schriftlich vor.

Für die Tief- und Straßenbauarbeiten erhielt als wirtschaftlichster Bieter die Firma Bauunternehmung Reif Rastatt zu einem Angebotspreis von rund 847 500 Euro den Zuschlag, gleichfalls unter dem Vorbehalt eines vorliegenden Förderbescheids.

Angesichts der geplanten Baumaßnahmen sorgte sich Gemeinderat Fritz Kalmbach (CDU) darum, ob das im Baugebiet liegende Sägewerk durchgehend mit Lastwagen angefahren werden könne. Seitens der Verwaltung wurde ihm zugesichert, dieses Problem im Auge zu behalten. Im Namen des Ortschaftsrats Röt dankte Ortsvorsteherin Andrea Heinsohn, "dass diese Maßnahme nach vielen Jahren endlich durchgeführt wird" und bekundete strahlend: "Jetzt darf ich mich freuen, dass es endlich losgeht". Den Startschuss dafür legte das Gremium selbst, indem es die geplanten Baumaßnahmen und die Vergabe einstimmig genehmigte.

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