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Baiersbronn Schmiedefest mit besonderem Höhepunkt

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Christoph Wörner bei der Schmiedevorführung. Fotos: Frey Foto: Schwarzwälder Bote

Baiersbronn-Friedrichstal. Es hat bereits eine lange Tradition, das Schmiedefest in Friedrichstal, das die Dorfgemeinschaft Friedrichstal wieder für den Himmelfahrtstag organisiert hatte. Ein besonderer Höhepunkt war diesmal der Tag der offenen Tür bei der SHW Schmiedetechnik.

Das Fest begann mit einem Gottesdienst im Zelt am Backhäusle. Von dort zogen sich die verschiedenen Stationen mit Besichtigungsmöglichkeiten und Vorführungen über einen Kilometer durchs Tal. Höhepunkt war diesmal die Möglichkeit, den Betrieb der SHW Schmiedetechnik zu besichtigen.

Wie ein Magnet zog dabei die neue voll automatisierte Schmiedeanlage die Besucher an. Sie besteht im wesentlichen aus der Verknüpfung mehrerer Schmiedeeinheiten. Auch Robotik kommt hier zum Einsatz. Zwei Greifroboter sind in der Lage, die undefinierten Kräfte des Schmiedeprozesses aufzufangen und zu absorbieren, erläuterte der Geschäftsführer Ulrich Pfetzing im Gespräch mit unserer Zeitung. Das Kernprodukt des Unternehmens, die Frontladerzinken, werde auf dieser Maschine hergestellt. Dabei sei, so das Unternehmen, die Belastung der Mitarbeiter, die diese Maschine bedienen, deutlich gesunken. Die Zuschauer waren beeindruckt, mit welcher Präzision die beiden Greifroboter am Werk waren. Aber nicht nur Herstellungsmethoden waren zu besichtigen, sondern auch die fertigen Produkte. Am Ende der Halle waren Gartengeräte ausgestellt.

Im Museum Königshammer waren die Schmiedeöfen angeheizt. Harald Weber von der Dorfgemeinschaft erklärte im Museum, wie früher geschmiedet wurde und warum ausgerechnet im engen Friedrichstal. Gerade dort habe es alle Ressourcen dafür gegeben – den Wald, um Holzkohle herzustellen, die Wasserkraft des Forbachs und die Metalle aus der Unteren Grube Sophia.

Wie die Sensenherstellung bis in die 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts funktionierte, demonstrierte Christoph Wörner, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft. Dabei trug Wörner Gehörschutz. Die Hämmer seien früher im ganzen Tal zu hören gewesen. In kleinen Gruppen konnte anschließend die Grube Untere Sophia besichtigt werden.

Und im Backhäusle wurden die Besucher mit verschiedenen Speisen bewirtet. Insgesamt strömten den ganzen Tag über mehrere hundert Besucher ins Tal. Viele Familien mit Kindern hatten ihren Familienausflug ins Tal verlegt. Und auch Radler waren in Scharen unterwegs. Die Verantwortlichen der Dorfgemeinschaft zeigten sich zufrieden mit der Resonanz.

Einen Wermutstropfen gab es, wie Harald Weber im Gespräch mit unserer Zeitung berichtet: Die Kasse mit den Eintrittsgeldern der Grube Sophia sei gestohlen worden. Doch ein Baiersbronner Unternehmen habe sich bereit erklärt, den Verlust, der rund 80 Euro beträgt, auszugleichen.

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