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Baiersbronn Sänger setzen viele Glanzlichter

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Beim großen Finale waren alle Sänger auf der Bühne. Foto: Männergesangverein Foto: Schwarzwälder Bote

Trotz winterlichen Wetters kamen viele Zuhörer ins Kurhaus nach Röt-Schönegründ, um das Jahreskonzert des Männergesangvereins (MGV) Klosterreichenbach zu erleben, und sie sollten nicht enttäuscht werden.

Baiersbronn-Klosterreichenbach. Das von Chorleiter Michael Hegenauer vorbereitete und mit den Chören in den vergangenen Wochen intensiv erarbeitete A-cappella-Programm bot eine große Bandbreite an musikalischen Stilen. Von gefühlvollen Balladen über Funk und Barbershop bis zu Schlager wurde den Gästen einiges geboten.

Den Auftakt machte der Chor Ton-Art mit einem flotten Samba. Nach "Drück die Eins" von Annett Louisan wurde die Bühne von "Ton-Art" an die Sänger des Männerensembles Klosterreichenbach übergeben. Das Ensemble, das im Januar 2018 ins Leben gerufen wurde, setzte an diesem Abend, obwohl nicht ganz vollzählig, ein Ausrufezeichen.

Tosender Applaus für tolle Leistung

Bei "The Lion Sleeps Tonight" oder dem "Chor der Geier" aus dem Dschungelbuch zeigten die neun Sänger ihr Können. Michael Hegenauer tritt dabei nicht nur als Chorleiter, sondern auch als Sänger in Aktion. Die Akteure wurden für ihre Leistung mit tosendem Applaus bedacht. Als letzter Chor vor der Pause betraten die Sängerinnen und Sänger des "JCK – das setzt sich!", Pop- und Jazzchor am KIT Karlsruhe, das erste Mal an diesem Abend die Bühne. Bereits zum vierten Mal war der überwiegend aus Studenten bestehende Chor zu Gast im Murgtal. Mit dem Stück "Human" von "Rag ’n‘ Bone Man" wurde bereits das erste Glanzlicht des Chors an diesem Abend gesetzt. Bei dem Stück "Uptown Funk", nicht nur musikalisch voller Leben vorgetragen, sondern mit einer eigens von zwei Sängerinnen für dieses Stück erarbeiteten Choreografie präsentiert, sprang der Funke so richtig auf das Publikum über. Der zweite Teil des Abends wurde wieder von "Ton-Art" aus Klosterreichenbach eröffnet. Großen Applaus gab es gleich nach dem ersten Stück für Hans Haist, der als Krankheitsvertretung innerhalb von nur drei Tagen das Solo für das Stück "Banküberfall" der "Ersten Allgemeinen Verunsicherung" (EAV) einstudiert hatte.

Nach einer weiteren Ballade stellte der Chor Ton-Art zur Erheiterung der Zuhörer bei seinem letzten Titel – "Mambo" von Herbert Grönemeyer – den Bezug der aktuellen Baiersbronner Verkehrssituation zu dem Lied her. Im Text dieses Stücks geht es um die stundenlange, verzweifelte Suche nach einem geeigneten Parkplatz, um endlich nach Hause zu seinem Schatz zu gelangen, der bei Kaffee und Kuchen warten muss.

Mit "Chandelier" von Sia, "The Hymn of Acxiom" und dem Stück "Big Bad World" von Kodaline, in dem ironisch darauf eingegangen wird, dass man bei den allgegenwärtigen Ver- und Geboten eigentlich aus lauter Angst vor der großen, bösen Welt das Haus nicht mehr verlassen dürfte, drückte der Jazz- und Popchor dem Konzertabend nochmals seinen Stempel auf. Bei der daraufhin lautstark eingeforderten Zugabe hielt es dann auch das Publikum nicht mehr auf den Stühlen. Nach den Dankesworten von Hans Haist, vor allem an Michael Hegenauer für seine engagierte Arbeit mit den Chören auch an Samstagen, trafen sich nochmals alle Sänger des Abends auf der Bühne, um das Publikum mit dem Stück "Viva la Vida" von Coldplay nach einem mitreißenden Konzert in die Nacht zu verabschieden.

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