Die Erlebnispfade im Nationalpark sind wegen Glätte und der Gefahr von Schneebruch gesperrt. Foto: Ehinger

Luchs- und Wildnispfad derzeit nicht begehbar. Räumung der Wege im Moment zu gefährlich.

Region - Die Erlebnispfade im Nationalpark sind seit Wintereinbruch gesperrt – wie jedes Jahr, teilt der Nationalpark mit. "Da sich die Gefahrenlage durch die große Schneemenge und Eisglätte nun aber verschärft hat, möchten wir noch mal eindringlich davor warnen, die Wege zu betreten", wird Gebietsleiter Bernd Schindler in der Pressemitteilung zitiert.

Vor den Eingängen zum Luchs- und Wildnispfad flattern nun auch noch rot-weiße Absperrbänder, in der Hoffnung dass sie Unvorsichtige abhalten. Auf die Wege seien Äste, zum Teil auch ganze Kronenteile gefallen oder könnten jederzeit abbrechen, so Madeleine Ehinger, Trainee im Fachbereich Wald- und Naturschutz. An einigen Stellen sei der Weg so durch querliegende Bäume versperrt, dass die eigentliche Wegführung nicht mehr erkennbar sei. Wer das Verbot ignoriere, könne auch noch vom Weg abkommen und die Orientierung verlieren.

Ein Räumen der Erlebnispfade sei erst möglich, wenn der Schnee geschmolzen ist. Im Moment sei es auch für die Mitarbeiter dort zu gefährlich, so Bernd Schindler, der auch das Loipenteam im Schutzgebiet koordiniert.

Nach der Schneeschmelze will der Park rechtzeitig informieren, wenn die Erlebnispfade wieder geöffnet sind.

Neben den Erlebnispfaden – Lothar-, Luchs- und Wildnispfad sowie der Allerheiligen-Rundweg – gibt es noch zusätzliche Ruhezonen für die Wildtiere. Diese Wege bleiben auch gesperrt, falls die Temperaturen während des Winters noch mal steigen sollten, da die Tiere auch bei Wetterschwankungen im Ruhemodus bleiben und jede Störung ihr Überleben gefährden kann.