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Baiersbronn Rat soll über Wettbewerb entscheiden

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Zurzeit ist ein Teil der Gemeindewerke im Neumühleweg in dem Gebäude untergebracht, in dem auch das Therapiezentrum Iven seinen Sitz hat. Fotos: Michel Foto: Schwarzwälder Bote

Da soll zusammenwachsen, was zusammengehört: Die Gemeindewerke wollen in die Werkstraße umziehen. Im Vorfeld ist ein Realisierungswettbewerb geplant. Der Technische Ausschuss hat sich in einem Empfehlungsbeschluss für den Wettbewerb ausgesprochen.

Baierbronn. Bisher sind die Gemeindewerke Baiersbronn bei denen insgesamt 54 Mitarbeiter in Teil- und Vollzeit beschäftigt sind, in verschiedenen Gebäuden untergebracht: die Bereiche Strom, die kaufmännische Abteilung und die technische Leitung im Neumühleweg im selben Gebäude wie das Therapiezentrum Iven; Wassermeister und Mitarbeiter, die für Gas und Wasser zuständig sind, in der Murgtalstraße in der Nähe des Kreisverkehrs. Dazu kommen verschiedene Lagerstätten für Material.

Mit dem Neubau eines Verwaltungs- und Funktionsgebäudes vor dem Areal des Baubetriebshofs würde alles an einem Standort konzentriert. "Wir kommen von der Kapazität her an die Obergrenze im Neumühleweg", erklärt Bürgermeister Michael Ruf, der auch die Betriebsleitung der Gemeindewerke hat, im Gespräch mit unserer Zeitung. Ebenfalls für einen Umzug spreche, dass die räumliche Trennung die Abläufe verkompliziere. "Wir erhoffen uns positive Effekte, wenn alles unter einem Dach ist", so Ruf. Alles, das umfasst in diesem Fall auch ein Lager für Material von Zählern über Kabel bis zum Werkzeug.

Bündelung der technischen Betriebe

Insgesamt sei eine Nutzfläche von rund 1800 Quadratmetern geplant, Garagen und Lager eingeschlossen. Zudem würde sich durch den Umzug der Gemeindewerke in die Werkstraße eine Bündelung der technischen Betriebe ergeben. In dem Areal liegen auch Wasserwerk, Kläranlage und Baubetriebshof.

Was den bisherigen Sitz im Neumühleweg angeht, sei von Seiten des Therapiezentrums Iven, das schon über zwei Drittel des Gebäudes verfügt, auch Interesse an dem Teil angemeldet worden, der sich in Gemeindehand befindet. Das Gebäude an der Murgtalstraße stünde im Falle des Umzugs für die weitere Entwicklung zur Verfügung.

Jetzt müssten zunächst die Kosten ausgelotet werden, um dann die endgültige Entscheidung zu treffen. Nach einer groben Schätzung wird laut Ruf zunächst von drei Millionen Euro ausgegangen.

Die Gemeinde will nun einen Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausloben. Er soll als Wettbewerb mit 18 teilnehmenden Architekten oder Bewerbergemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten ausgelobt werden. Vier Architekturbüros sollen eigens eingeladen werden. Aber auch weitere Bewerber, die die erforderlichen Kriterien erfüllen, können sich bewerben. Für das Wettbewerbsverfahren wird von Kosten in Höhe von rund 50 000 Euro ausgegangen. Im Wirtschaftsplan der Gemeindewerke ist eine Planungsrate in Höhe von 100 000 Euro eingestellt. Auswahlkriterien, nach denen die Qualität der eingereichten Wettbewerbsarbeiten beurteilt werden soll, sind unter anderem die städtebauliche, aber auch die architektonische und gestalterische Qualität sowie die Wirtschaftlichkeit.

Auf die Idee für einen Wettbewerb sei man gekommen, um eine möglichst große Auswahl von Ideen und Vorschlägen zu haben, um die bestmögliche und wirtschaftlichste Lösung zu bekommen, um dann zu entscheiden, ob man das umsetzt, erklärt Ruf.

Thema im Dezember auf Tagesordnung

Der Technische Ausschuss hat sich am Dienstag bei zwei Enthaltungen zwar mehrheitlich für einen Realisierungswettbewerb zum Neubau des Verwaltungs- und Funktionsgebäudes ausgesprochen, inklusive einer Liste von Personen, die als Sachpreisrichter ins Preisgericht bestellt werden sollen, hat aber wegen der Bedeutung des Projekts die endgültige Entscheidung an den Gemeinderat weitergegeben. Das Thema steht in der Sitzung am Dienstag, 18. Dezember, auf der Tagesordnung.

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