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Baiersbronn Profitiert der Ruhestein vom Nationalpark?

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Hoffen auf den Nationalpark und den Ausbau des Ruhesteins: (von links) Thomas Waldenspuhl, Gerhard Gaiser (SPD-Kreisvorsitzender), Kultusminister Andreas Stoch (SPD), Saskia Esken (SPD) und ihr Wahlkampfteam sowie Wolfgang Schlund. Foto: Lück

Baiersbronn - Der Wahlkampf hat auch was Gutes: Er spült viele wichtige Politiker in den Landkreis. Wie zum Beispiel Baden-Württembergs Kultusminister Andreas Stoch (SPD). Er war gestern im Naturschutzzentrum Ruhestein. Begleitet wurde der Minister von Bundestagskandidatin Saskia Esken und SPD-Kreisvorsitzendem Gerhard Gaiser. Die beste Nachricht hatte Stoch für das Naturschutzzentrum: Nach der Einrichtung des Nationalparks Nordschwarzwald will er sich dafür einsetzen, dass es als Bildungseinrichtung eine "zentrale Rolle" spielen soll. Stoch: "Die Arbeit des Naturschutzzentrums bekommt durch den Nationalpark eine ganz neue Dimension. Das kann Modellcharakter für das ganze Land haben."

Stoch: "Je interessanter und einzigartiger die Angebote sind, desto eher kann der Kultusminister den Finanzminister und den Ministerpräsidenten überzeugen. Mich haben Sie jedenfalls gewonnen." Wolfgang Schlund, Leiter des Naturschutzzentrums Ruhestein: "Wir machen bisher gut 200 Projekte jährlich mit Kindergärten und Schulklassen. Diese Zahl könnten wir locker verdoppeln, wenn wir mehr freigestellte Pädagogen hätten." Doch bisher gibt es lediglich zwei Lehrer, die für die Arbeit am Ruhestein eine Abordnung für insgesamt zwei Tage haben. Sie betreuen beispielsweise Wald-Klassenzimmer, erforschen den Bach oder zeigen, was der Artenschutz für Fledermäuse bedeutet. Für Nationalpark-Befürworter Stoch sind das genau die Projekte, die das Verantwortungsgefühl für die Natur bei den Kindern und Jugendlichen wecken können. Auch Thomas Waldenspuhl, Abteilungsleiter Wald und Gesellschaft der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg, befürwortet den Ruhestein als Bildungs-Zentrale im Nationalpark: "Die Menschheit kann ihre Zukunft nur sichern, wenn die Jugend begreift, dass die Natur unsere Lebensgrundlage ist."

Wolfgang Schlund überreichte dem Kultusminister dann das Konzept für das neue Bildungsangebot. Er sagte: "In der Diskussion um den Nationalpark kommt die Bildung oft zu kurz. Man könnte das Naturschutzzentrum Ruhestein auch international mit anderen Nationalparks weltweit vernetzen. Damit die Schüler dann begreifen, wie andere Nationen über ihre Natur denken und empfinden."

SPD-Bundestagskandidatin Saskia Esken zeigte sich zufrieden mit dem Besuch von Kultusminister Andreas Stoch: "Ich hoffe, dass in der Diskussion rund um den Nationalpark auch die Chance für die Bildung und die Identität der Region berücksichtigt wird. Und, dass ihn die Region mit der Zeit auch trägt und die Gräben zugeschüttet werden."

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