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Baiersbronn Preis für optimierten Arbeitsschutz

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BG RCI-Präventionsleiter Helmut Ehnes, Karl Braun, Daniel Braun, Christof Braun (Braun Beton GmbH) und Ulrich Meesmann, Mitglied der BG RCI-Geschäftsführung (von links) Foto: Plöger Foto: Schwarzwälder-Bote

Baiersbronn-Mitteltal. Die Firma Braun Beton ist bei einer Feierstunde mit rund 500 Gästen in Frankfurt in der Alten Oper mit einem Sonderpreis, dem so genannten Arbeitsschutzpreis, ausgezeichnet worden.

Ausgezeichnet wurde Braun Beton von der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) für die ergonomische Gestaltung eines Sortierarbeitsplatzes in der Betonindustrie.

Wie die Berufsgenossenschaft informiert, wurde bei der Braun Beton GmbH im Rahmen eines Anlagenneubaus zur Herstellung von Betonsteinen eine automatische Aussortierung von beschädigten und optisch mangelhaften Betonsteinen entwickelt und installiert. Körperlich belastende und unergonomische Sortierarbeiten sollten entfallen. Schnell wurde deutlich, dass es auf dem Markt kein Gerät gab, das zuverlässig erkennen konnte, wann ein Betonstein defekt ist oder einen optischen Mangel hat.

Um dem hohen Qualitätsanspruch der Firma gerecht zu werden, entschloss man sich, die Qualitätsbewertung weiterhin durch einen erfahrenen Mitarbeiter vornehmen zu lassen, schreibt die BG weiter. Die mangelbehafteten Steine werden nun durch das Auflegen eines rechteckigen Holzstücks markiert. Die Lage des Holzstücks wird nach dem Auflegen von einem Scanner erfasst. Liegt es flach, deutet es der Scanner als zweite Wahl. Steht es aufrecht, identifiziert er es als Ausschuss. Dementsprechend werden die so markierten Betonsteine automatisch auf verschiedene Förderbänder geleitet und schließlich auf Paletten abgelegt beziehungsweise aussortiert. Die Jury hat Christof Braun, Daniel Braun, Benjamin Braun und Karl Braun einen Sonderpreis "Arbeit, Sicherheit, Gesundheit" der Branche Baustoffe – Steine – Erden zuerkannt, weil die Firma bei der Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes von Beginn an konsequent auf eine technische Lösung gesetzt hat. Organisatorische oder persönliche Schutzmaßnahmen kamen als Alternative nicht in Betracht. Die Arbeitsbedingungen an diesem Sortierarbeitsplatz sind nun optimiert und die körperlich belastenden Tätigkeiten gehören der Vergangenheit an, schreibt die BG weiter.

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