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Baiersbronn Nun geht’s an die weitere Planung

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Bauamtsleiter Thomas Kuntosch (links) erläuterte die Plane. Regina Kohlmayer vom Architekturbüro Kohlmayer Oberst (Zweite von links) ging auf Fragen der Gemeinderäte ein. Foto: MIchel Foto: Schwarzwälder Bote

Jetzt folgt der nächste Schritt für den Neubau des Funktions- und Verwaltungsgebäudes der Gemeindewerke: Der Gemeinderat hat beschlossen, Jens Oberst vom Architekturbüro Kohlmayer Oberst in Stuttgart mit weiteren Planungen zu beauftragen.

Baiersbronn. Für den geplanten Neubau des Funktions- und Verwaltungsgebäudes der Gemeindewerke, die zurzeit auf mehrere Standorte verteilt sind, hatte die Gemeinde einen Realisierungswettbewerb ausgeschrieben. 15 Bewerber hatten für den in der Werkstraße geplanten Neubau ihre Ideen eingereicht. Vier Entwürfe wurden von der Jury ausgezeichnet, drei standen bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in der Weißenbachhalle zur Wahl.

Empfehlung des Preisgerichts gefolgt

Mit seinem Beschluss, Jens Oberst mit den Planungsleistungen, zunächst der Grundlagenermittlung und der Vorplanung, zu beauftragen, ist der Gemeinderat einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung und der Empfehlung des Preisgerichts gefolgt, das – ebenfalls einstimmig – vorgeschlagen hatte, die Arbeit von Jens Oberst zur Grundlage der weiteren Bearbeitung des Projekts zu machen (wir berichteten). Bürgermeister Michael Ruf merkte in der Sitzung des Gemeinderats zunächst an, dass das Preisgeld von den Honorarkosten wieder abgezogen wird, bevor Bauamtsleiter Thomas Kuntosch anhand der Pläne und Modelle kurz die drei erstplatzierten Arbeiten und die mit einer Anerkennung ausgezeichnete Arbeit umriss. Entscheiden musste sich der Gemeinderat aber schließlich zwischen den Arbeiten, die auf die Plätze eins bis drei gekommen waren.

Bei der drittplatzierten Arbeit sei versucht worden, alles in einem Gebäude unterzubringen. Das sei geglückt, so Kuntosch. Der zweite und der dritte Preis lägen gar nicht so weit auseinander, sagte der Bauamtsleiter, der die zweitplatzierte Arbeit als sehr schönen Entwurf lobte. Dem erstplatzierten Entwurf bescheinigte Kuntosch einen sehr wirtschaftlichen modularen Aufbau. Bürgermeister Ruf ging unter anderem darauf ein, dass der erstplatzierte Entwurf die Verbindung zwischen kaufmännischer und technischer Sparte am besten realisiere – durch Sichtbeziehungen in die Halle, um ein Wir-Gefühl zu schaffen.

Klar stellte Ruf, dass es bei dem Beschluss nicht um einen Baubeschluss, sondern um die Weiterführung der Planung geht.

Gemeinderat Ludwig Wäckers (BUB) sprach das Thema Baumaterial an, brachte aber auch seine Sorge zum Ausdruck, dass bei einem Flachdach eventuell schon schnell eine Sanierung fällig wird. Holz sei eine Vorgabe für den Bau gewesen, antwortete Bürgermeister Michael Ruf. Regina Kohlmayer vom Architekturbüro Kohlmayer Oberst stellte fest, dass der Entwurf eine flache Neigung vorsehe, sagte aber zu, dass die angesprochenen Punkte beachtet würden. Bei Flachdächern habe sich einiges getan, stellte Claus Lieb, technischer Leiter der Gemeindewerke Baiersbronn, fest. Zum einen würden andere Materialien verwendet, zum anderen hätte die Architekten dazugelernt.

Noch zwei weitere Themen sprachen die Gemeinderäte in Sachen Dach an: Wäckers erkundigte sich, ob eine Fotovoltaikanlage angedacht ist, Gerhard Gaiser (SPD) fragte nach Dachbegrünung. Bürgermeister Ruf sagte, er persönlich sehe – auch weil es sich um ein Gebäude für die Gemeindewerke handle – eine Fotovoltaikanlage als den richtigen Weg. Geplant sei eine ansprechende Dachgestaltung, so Kohlmayer. In Sachen Begrünung könne im Hinblick auf die Statik eher über eine extensive Begrünung nachgedacht werden.

Gemeinderat Metin Dagistanli (SDP) sprach mögliche versteckte Kosten an. Ruf machte deutlich, dass die Kosten mit der weiteren Planung ermittelt würden und nicht Bestandteil der Wettbewerbsausschreibung gewesen seien. Mit dem aktuellen Beschluss würden die nächsten Planungsschritte beauftragt. Die Aufträge würden stufenweise erteilt, ergänzte Kuntosch.

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