Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Baiersbronn Neubau der Straße im Aubach im September erneut Thema

Von

Baiersbronn. Die Straße "Im Aubach" im Ortsteil Schwarzenberg soll ausgebaut werden. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats wurde jedoch einstimmig zunächst eine Vertagung der Maßnahme beschlossen, damit die Verwaltung detaillierte Informationen zu den Erschließungs- und Anschlussbeiträgen vorlegen kann.

Nachdem Bauamtleiter Thomas Kuntosch die vorgesehene Maßnahme erläutert hatte, die laut einer ersten Kostenschätzung mit rund 394 000 Euro brutto anzusetzen ist, folgte eine längere Diskussion über die Erschließungsbeiträge. Auf Nachfrage von Gemeinderat Ludwig Wäckers (BUB) teilte Kämmerer Jochen Veit mit, dass es sich nicht um eine historische Straße handle.

Im Rahmen der Flurbereinigung könne der Weg, der in einem schlechten Zustand sei, ordentlich hergestellt werden, teilte Veit mit. Der Kostenbeitrag pro Anlieger würde dabei bei rund 1000 Euro liegen.

Gemeinderat Karlheinz Nestle (FWV) drückte sein Unverständnis aus, dass hier nur ein symbolischer Betrag der Anlieger geleistet werden soll, während in anderen Fällen Beiträge mit bis zu 95 Prozent der Kosten erhoben würden.

Veit erklärte dazu, dass die Anschlussbeiträge für Wasser und Abwasser bereits bezahlt seien. "Solche Wege gibt es noch vielfach in der Gemeinde, da kommen wir in die Bredouille, wenn wir so eine Kostenbeteiligung haben", so Nestle. Er bat die Verwaltung zu prüfen, wie die rechtliche Lage genau sei.

Gemeinderat Erwin Zepf (CDU) machte seinem Unmut Luft, dass mit der Verschiebung der Entscheidung dieses Jahr dann wohl nicht mehr gebaut werde. Er stellte fest, dass der Weg die Zufahrt zu einem größeren Waldgebiet sei. Dies sei auch der Grund für den ursprünglichen Ausbau. Der Teil, um den es jetzt gehe, sei aber nicht ausgebaut worden.

Bürgermeister Michael Ruf machte deutlich, dass die Entscheidungshoheit beim Gemeinderat liegt. Der Gemeinderat beschloss, dass Ingenieurbüro Gaisser damit zu beauftragen, die Ausschreibung vorzubereiten, damit der Antrag im September dem Gremium nochmals zur Entscheidung vorgelegt werden kann.

Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort Freudenstadt

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.