Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Baiersbronn Nationalpark bittet um Rücksicht

Von
Im Winter hat der Nationalpark seinen besonderen Zauber: Blick von der Hornisgrinde ins Tal. Foto: Scheuermann/Nationalpark Schwarzwald Foto: Schwarzwälder Bote

Tief verschneit präsentiert sich der Nationalpark Schwarzwald in diesen Tagen. Für Rangerin Friederike Schneider ist das immer eine besondere Zeit: "Die Natur zieht sich zurück, alles wird stiller", sagt sie – und warnt.

Region. Für viele Arten ist dies eine kräftezehrende Zeit, die schnell lebensbedrohlich werden kann, wenn sie in ihrer Winterruhe gestört werden. "Wir bitten daher gerade in den Wintermonaten um ganz besondere Rücksicht", wird Schneider in einer Mitteilung des Parks zitiert.

Jede Störung könne für Wildtiere wie Rothirsche und Rehe, Auerhühner, Hasen oder Marder gefährlich werden. "Sie brauchen die Ruhe, um mit den Energiereserven aus dem Sommer und Herbst den Winter überstehen zu können", erklärt die Rangerin. "Deswegen weisen wir im Winter auch einige zusätzliche, saisonale Sperrungen aus, die Besucherinnen und Besucher nun respektieren müssen."

Sperrungen – saisonale und auch kurzfristige – kann man vor einem Besuch des Nationalparks auf der tagesaktuell gepflegten Wegesperrungen-Karte auf der Webseite des Nationalparks einsehen.

Auch die Erlebnispfade sind im Winter mit noch größerer Vorsicht als sonst zu genießen. Auf den wilderen Wegen, die im Sommer ihren besonderen Charme haben, "ist es bei Schnee und Eis einfach sehr gefährlich", betont Schneider. Darum wird auf Lothar-, Luchs- und Wildnispfad sowie auf dem Rundweg in Allerheiligen grundsätzlich davor gewarnt, diese bei Wintereinbruch zu betreten. Im Frühjahr, wenn der letzte Schnee getaut ist, wird das Nationalparkteam dann alle Winterschäden ausbessern, bevor die Saison starten kann.

Natürlich lässt sich der weiße Winterwald im Nationalpark auf den ausgewiesenen, freigegebenen Wegen, Loipen oder Schneeschuhtrails genießen. "Aber es ist immer gut, das Wetter besonders im Blick zu haben – bei Wind, Schnee und Eis sind die Gefahren im Wald einfach größer, da können schneller als sonst Äste abbrechen oder größere Schneemenge abstürzen", sagt Schneider.

Abstand – erst recht in Corona-Zeiten

Und da in Corona-Zeiten deutlich mehr Menschen im Schutzgebiet unterwegs sind, bittet sie auch die Gäste untereinander um Rücksicht auf den Nationalparkwegen. "Nur dann kann es für alle ein erholsamer Ausflug sein."

Am besten informiert man sich vor einem Besuch im Nationalpark, ob Gefahr besteht oder die Wege geöffnet und die Loipen gespurt sind. Informationen zu Wander-, Schneeschuhwegen und Loipen und zum richtigen Verhalten im Schutzgebiet gibt es auf der Webseite www.nationalpark-schwarzwald.de. Aktuelle Informationen zur Schneelage gibt es im Internet auf den Seiten der Nationalparkregion www.nationalparkregion-schwarzwald.de/Wintersport oder beim Loipenportal www.loipenportal.de/nordschwarzwald.

Artikel bewerten
17
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.