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Baiersbronn Nachhaltigkeit und Digitalisierung – ein Widerspruch?

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Baiersbronn/Ruhestein. Studenten der Universität Freiburg stellen am Donnerstag, 31. Januar, von 18 bis 19.30 Uhr im Nationalparkzentrum Ruhestein ihre Ideen für die nachhaltige Entwicklung der Nationalparkregion im Kontext der Digitalisierung vor. Zu der Veranstaltung laden das Projekt "Wissensdialog Nordschwarzwald" und der Nationalpark Schwarzwald ein. Innerhalb der letzten drei Monate haben sich 15 Studenten der Universität Freiburg im Rahmen der Lehrveranstaltung "Nachhaltige Entwicklung der Nationalparkregion 4.0" mit unterschiedlichen Ansätzen regionaler Entwicklung im Kontext der Digitalisierung auseinandergesetzt.

Durch Impulsreferate stellten Praxispartner ihre Arbeitsgebiete in diesem Bereich vor und gaben den Studenten Aufgabenstellungen mit auf den Weg.

Ausgehend von den Aufgabenstellungen der Paten bearbeiteten die Studenten vier Projekte. Eine Gruppe, begleitet von Alexander Feldberger, Gründer von Famigo – die digitale Lösung für Familienfreundlichkeit in Kommunen, erkundete das Potenzial und Interesse von Bauernhöfen, durch die Digitalisierung neue Vermarktungsstrategien zu entwickeln.

Eine weitere Gruppe entwickelte, betreut durch Ralph Bürk, Vorsitzender des Expertenkreises der Digitalakademie@BW, den Entwurf einer Sharing-App, mit dem Ziel, Ressourcen einzusparen.

Vier Studenten befassten sich in Eigeninitiative mit dem Problem des Mülls im Nationalpark. Mit Hilfe von Susanne Berzborn, die im Nationalpark Schwarzwald sozialwissenschaftlich forscht, drehten sie einen Film, der zur Vermeidung von Müll im Nationalpark führen soll.

Ein weiteres Projekt, ausgehend vom Nationalpark und betreut durch Dominik Rüede, Sachbereichsleiter Regionale Entwicklung im Nationalpark Schwarzwald, berichtet, wie die "Ethik der Zurückhaltung", die der Nationalpark vertritt, in die Wirtschaft einfließen kann. Dieses Projekt wurde schon im Semester zuvor begonnen, und die Studenten berichten nun von ersten Kontakten mit Unternehmen in der Nationalparkregion.

Die Ideen werden am Donnerstag, 31. Januar, vorgestellt und anschließend im Gespräch mit den Praxispartnern, die als Paten der Studenten fungierten, diskutiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Die dreimonatige Lehrveranstaltung wurde von Barbara Koch, Projektleiterin des Wissensdialogs Nordschwarzwald (WiNo), und Susanne Ober, wissenschaftliche Mitarbeiterin in WiNo, geleitet.

Weitere Informationen: www.wissensdialog-nordschwarzwald.de.

Der "Wissensdialog Nordschwarzwald" (WiNo) ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der Universität Freiburg und der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg.

Als Forschungspartner beteiligt sind die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und der Verein Nationalparkregion. Die Verwaltung des Nationalparks Schwarzwald sowie des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord unterstützen das Projekt als Praxispartner. Das Projekt ist eines von mehreren Reallaboren des Landes Baden-Württemberg und wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert. Das Besondere dieses Formats ist die enge Zusammenarbeit zwischen Forschenden und regionalen Akteuren.

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