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Baiersbronn "Musik machen ist definitiv nicht abgesagt"

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Der online-unterstützte Unterrichtsplatz der Musikschulleiterin Antje Krüger-Spindler in Zeiten von Corona. Foto: Musikschule Foto: Schwarzwälder Bote

An der Jugendmusikschule Baiersbronn wird Unterricht über das Internet in einer Testphase erprobt. "Ich biete diese Form des Unterrichts seit einer Woche an", so die Musikschulleiterin Antje Krüger-Spindler.

Baiersbronn. "Die Eltern sind dankbar. Das hilft, den Alltag der Kinder zu strukturieren und einen Hauch von Normalität zu bewahren", wird Antje Krüger-Spindler in einer Pressemitteilung der Musikschule zitiert.

Mit dieser neuen Lernform experimentiere bereits ein Teil des Kollegiums. Digitale Lernmedien würden seit einiger Zeit ergänzend zum herkömmlichen Unterricht eingesetzt. Diese könnten den direkten Unterricht zwar nicht ersetzen, aber in Zeiten der Corona-Pandemie könnten diese Dinge weiterentwickelt werden.

Es hänge natürlich davon ab, was die jeweiligen Lehrer an technischer Ausstattung hätten. Genauso wichtig sei die technische Ausstattung der Schüler. "Natürlich müssen wir uns auch mit den Eltern abstimmen, ob sie diese Lernform in der momentanen Situation für geeignet halten", so Antje Krüger-Spindler. Doch das scheine kein Problem zu sein. Kopfzerbrechen bereite aber, dass die Musikschulen nicht einheitlich ausgestattet seien, was digitales Lernen angehe. "Aber gut ist, dass in einem Großteil unserer Unterrichtsräume W-Lan zur Verfügung steht", so Antje Krüger-Spindler.

Manche Lehrer schickten in der momentanen Situation selbst eingespielte Aufnahmen der Unterrichtswerke, manche griffen auf Lernvideos, die frei im Internet verfügbar sind, zurück. Viele böten auch Nachholstunden in den Ferien an.

Projektorientierter Unterricht sei für die Zeit nach Corona in Planung, sowohl mit den Kindern des Früherziehungsbereichs an einem Probensamstag als auch im Instrumentalbereich mit eigens arrangierten Werken.

Vermittlungskonzepte werden wegen Corona umgestellt

Spannend sei die Aktionˋ"Stuttgart musiziert daheim". Initiiert von Mitgliedern der drei großen städtischen Orchester – Stuttgarter Philharmoniker, Staatsoper und Stuttgarter Kammerorchester – wurde am vergangenen Sonntag um 18 Uhr "Freude schöner Götterfunke" aus der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven von Profis und Laien gleichermaßen gespielt.

"Wir wollen in Kontakt bleiben mit unseren Schülerinnen und Schülern. Musik machen ist definitiv nicht abgesagt. Nur unsere Vermittlungskonzepte stellen wir gerade um", so die Musikschulleiterin.

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