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Baiersbronn Mountainbiker im Handwerkermodus

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Vorsitzender Hubert Schmid zeigt den schönen Blick in Richtung Röt-Schönegründ. Foto: Schwarzwälder Bote

Als echten Geheimtipp hat die Mountainbike-Abteilung der Schwarzwaldvereinsortsgruppe Röt-Schönegründ den Höllkopf-Pavillon auf dem Kamm des Höllkopfs wieder hergerichtet.

Baiersbronn-Röt-Schöne-gründ. Das Schmuckstück liegt zwischen dem Ailwald und Steinmäuerle auf 830 Metern Seehöhe. 1964 wurde der Pavillon von Christian Stockinger aus Klosterreichenbach, der im Forst tätig war, erstellt.

"Wir haben dieses Kulturgut bei unseren Ausfahrten entdeckt", berichtete Vorsitzender Hubert Schmid bei der Einweihung des neu sanierten Pavillons. Der Pavillon war mit drei Meter hohem Knöterich zugewachsen, und befand sich in einem eher desolaten Zustand. Dies wollte die Mountainbike-Abteilung des Schwarzwaldvereins Röt-Schönegründ ändern.

Nach dem Okay von Revierleiter Volker Weis vom Staatsforst machten sich die Vereinsmitglieder an die Arbeit. Dank mehrerer Sponsoren konnte das Material kostengünstig beschafft werden. An mehreren Wochenenden erneuerten die Mitglieder mit erheblichem Arbeitsaufwand das Dach des Pavillons, tauschten Balken aus und fügten eine neue Sitzbank ein. Dabei wurde darauf geachtet, den ursprünglichen Charakter des Pavillons zu erhalten. "Rund 120 Arbeitsstunden wurden aufgewandt", berichtete Vorsitzender Schmid. Er und die Vereinsmitglieder wünschen sich eine Anbindung des Pavillons an das örtliche Wegenetz für Wanderer und Mountainbiker.

Die Lage des Pavillons besticht auch durch die Aussicht. Im Sommer 2012 hatte dort ein Sturm große Schäden verursacht. Rund 400 000 Festmeter Holz fielen ihm zum Opfer. Durch die umgestürzten Bäume eröffnete sich ein großes Sichtfeld. In Richtung Osten ergibt sich nun ein schöner Blick über Röt-Schöne-gründ. Auch der Windpark von Simmersfeld und das Windrad auf der Mülldeponie Bengelbruck sind zu sehen.

Zur Einweihung des sanierten Pavillons machten sich die Mitglieder der Mountainbike-Gruppe um 7.30 Uhr auf den Weg zum Höllkopf. Eine Stunde später, in der auf dem Weg bergauf die Muskeln stark strapaziert wurden, war das Ziel erreicht. Mit einem ausgiebigen Frühstück feierten die Mountainbiker die Erneuerung des Pavillons und genossen neben dem grandiosen Ausblick und der Natur die absolute Ruhe. Der Pavillon ist auch ein Ort, der sich zum Beobachten von Sonnenaufgängen anbietet. Bevor man den Ausblick am Pavillon genießen kann, ist jedoch einiges an Anstrengung notwendig, um den Pavillon mit dem Mountainbike oder zu Fuß zu erreichen.

Tourismusdirektor Patrick Schreib konnte aus terminlichen Gründen zwar nicht zum Frühstück kommen. Er hatte Hubert Schmid im Vorfeld jedoch bescheinigt, dass es der Schwarzwaldvereinsortsgruppe gelungen sei, eine weitere Attraktion für einen naturverbundenen Tourismus zu schaffen. Schreib, so Schmid, sei immer wieder beeindruckt, was die Ortsgruppe und die Mountainbike-Abteilung so auf die Beine stellen.

19 Ausfahrten unternimmt die Mountainbike-Abteilung im gesamten Gemeindegebiet und darüber hinaus im Jahr. Bei Touren zwischen 30 und 50 Kilometern Länge erkunden die Mountainbiker ihre Heimat.

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