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Baiersbronn Kunststücke bekommen in Traube Tonbach eine Bühne

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Matineén und Kunstgespräche gehörten zum Programm. Fotos: Traube Tonbach Foto: Schwarzwälder Bote

Baiersbronn-Tonbach. Die "Traube Tonbach" ist zum zweiten Mal "Außenstelle" der Galerie Uli Lang aus Biberach. Mehr als 100 zeitgenössische Bilder, Skulpturen, Plastiken und Installationen bekommen im Schwarzwald bis April eine temporäre Bühne, so das Hotel in einer Pressemitteilung.

Zur Eröffnung von "Kunst trifft Kochkunst 2" zog es rund 60 kunstinteressierte Gäste und Sammler ins Tonbachtal, um acht international erfolgreichen Künstlern persönlich zu begegnen.

Neben Matineen und Werkvorstellungen standen bei einem Lunch in der Schwarzwaldstube Torsten Michels essbare Werke im Fokus des Interesses. Restaurantkritiker und Kunstkenner Jürgen Dollase gab während des Menüs Einblicke in die Verknüpfungen von Kochen und Kunst. Die Fortsetzung sei aufwendiger und inhaltlich noch spannender, darin sind sich laut Pressemitteilung des Hotels die Gäste und Veranstalter rund um den Galeristin Uli Lang und Juniorchef Sebastian Finkbeiner einig.

Spektrum reicht von Konzept-Art über Skulpturen zu Bildern

Im Entree, der Lobby, auf den Hotelfluren sowie den Grünflächen und selbst im Drei-Sterne-Restaurant Schwarzwaldstube erleben Gäste die Werke der Künstler hautnah. "Kaum ein Ort eigne sich besser, um Kunst für sich zu entdecken. Hier im Hotel ist die Kunst allgegenwärtig und unsere Gäste haben mehr Zeit, die Unikate bewusst zu erleben und möglicherweise sogar ein neues Lieblingsstück zu finden", so Sebastian Finkbeiner, der gemeinsam mit der Galeristin den jeweils richtigen Platz für die Exponate ausgewählt hat.

Das Spektrum der Ausstellungsstücke ist in diesem Jahr noch breiter als im Jahr zuvor: Es reicht von der Konzept-Art des Stuttgarters Oliver Braig über farbintensive Skulpturen des gefeierten Kaliforniers Brad Howe bis zu großflächigen Bildern der abstrakten Malerin Sabine Tress.

Den Fokus auf Fläche und Raum durch betonte Streifen auf monochromen Flächen legt die französische Künstlerin Dominique Chapuis, während Olga Jakob, die aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew stammt, Textilien und Papier mit behutsamem Scherenschnitt in Szene setzt.

Dass die Macht des Worts eine Kunstform sein kann, zeigt Barbara Reck-Irmler, indem sie kraftvolle Sprache und Textilien zu dreidimensionalen Wortbildern verbindet.

Torsten Michel ergänzt die Werke mit seinen eigenen Speisen

Dazu reihen sich aus einem Stahldraht in Signalfarben gefertigte und bis zu drei Meter hohe Metallskulpturen der Münchnerin Sabine Straub. Ergänzt wurde die Kunst aus Metall, Papier, Holz, Stoff und Farbe wie auch im vorigen Jahr durch die essbaren Werke von Torsten Michel in der Schwarzwaldstube.

Mit der Frage "Ist Kochen Kunst?" eröffnete Jürgen Dollase das fünf-gängige Menü und streute passend zu den Gerichten Wissen und Anekdoten zur Kochkunst ein. Für den thematischen Brückenschlag zwischen beiden Disziplinen ist der langjährige FAZ-Journalist prädestiniert: Dollase gehört nicht nur zu Deutschlands bekanntesten Restaurantkritikern, sondern studierte in jungen Jahren auch selbst Kunst in Düsseldorf.

Eine Fortsetzung der Reihe im kommenden Herbst ist bereits in Planung.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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