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Baiersbronn Künstler setzen Lieder perfekt in Szene

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Götz Payer am Klavier und Andreas Weller (Tenor) begeisterten als musikalisches Duo. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Das vierte Konzert der 22. Saison des Schwarzwald Musikfestivals bot einen besonderen Hörgenuss. Rund 90 Musikliebhaber waren in den Kulturpark Glashütte Buhlbach gekommen, um einen außergewöhnlichen Liederabend zu erleben.

Baiersbronn-Obertal. Passend zum Spielort gaben Tenor Andreas Weller und Pianist Götz Payer unter dem Titel "Wasser – Feuer – Glas" ein ganz besonderes Konzert. In schwarzem Frack und weißem Hemd standen sie im rustikalen Pavillon des Kulturparks auf der kleinen Bühne und begeisterten von Beginn an mit ihrer spürbaren musikalischen Einheit.

Nicht zuviel versprochen

Festivalintendant Mark Mast begrüßte die Gäste. "Andreas Weller ist seit vielen Jahren ein geschätzter Konzertpartner und Freund. Er ist einer der renommiertesten Oratorien- und Konzertsänger seiner Generation", kündigte Mast den Künstler an. "Zusammen mit Götz Payer am Klavier werden wir einen Liederabend auf Weltniveau erleben", versprach Mast.

Damit hatte er nicht übertrieben, denn die perfekte Harmonie von instrumentaler Begleitung und gesanglichem Können war von der ersten Minute an nicht zu überhören. Der erste Teil des Konzerts stand im Zeichen der Komponisten Robert Schumann, Joseph G. Rheinberger und Hugo Wolf. Weller schaffte es mit seiner facettenreichen Tenorstimme, Stimmungslagen und Liedpointen perfekt in Szene zu setzen, gefühlvoll begleitet von Pianist Götz Payer.

Fröhliche Wanderlieder oder der "Feuerreiter" von Hugo Wolf, dramatisch gesungen, waren mitreißend und hörenswert. Inmitten der Buhlbacher Natur, die durch die großen Glasscheiben genossen werden konnte, passten die Lieder hervorragend. "Sehnsucht nach der Waldgegend" oder "Wanderung" von Robert Schumann vereinten Natur und Gesang sowie die musikalische Begleitung zu einem ganz besonderen Musikgenuss. Nach der Pause stand eine Auswahl aus "Die schöne Müllerin" von Franz Schubert auf dem Programm. Das perfekte Zusammenspiel von tiefgehendem Gesang und Klavierspiel ließ die Schubertlieder fast spürbar werden.

Mit weicher, ausdrucksstarker Stimme sang Weller komplett auswendig, und auch das flotte und bekannte "Das Wandern ist des Müllers Lust" sang der Tenor mit Schwung und Hingabe. "Schubert hat das Lied zur Kunstgattung gemacht", so Mark Mast im Gespräch. Der Festivalintendant schwärmte: "Ich finde diesen Spielort großartig, es ist Schwarzwald pur, und man sieht so viel von der tollen Landschaft."

Liederabende seien essenziell, sie lebten auch von der Qualität der Begleitung. Und hier werde ein ganz hohes Niveau geboten.

Am Ende war es auch der tosende Applaus, der die Qualität des Abends widerspiegelte. Zugaben mit Werken von Schumann und Schubert gab das Künstlerduo gerne, und noch einmal brillierten es mit perfekter Harmonie.

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