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Baiersbronn Kleinkind nach Unfall in Lebensgefahr

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Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Foto: Feuerwehr

Baiersbronn - Menschliche Tragödie bei Huzenbach: Eine Autofahrerin ist am Samstag in eine Fußgängergruppe gefahren. Eine 38-Jährige Mutter kam ums Leben, ihr zweijähriges Kind wurde lebensgefährlich verletzt.

Das Unglück ereignete sich gegen 16.15 Uhr auf der B 462 zwischen Schönmünzach und Huzenbach. Nach Auskunft der Polizei wollte eine 27-Jährige mit ihrem Citroen Berlingo in einer lang gezogenen Rechtskurve einen Omnibus überholen. Allerdings kam Gegenverkehr. Busfahrer und der Fahrer des entgegen kommenden Wagens legten Vollbremsungen hin, um den Zusammenstoß zu vermeiden. Die Verursacherin wollte wieder einscheren. Dabei touchierte ihr Auto mit einem Rad den Bordstein.

Auto erfasst Familie mit Kinderwagen auf dem Gehweg

Der Wagen hob ab und überschlug sich. Er stürzte auf den Fußweg entlang der Bundesstraße. Dort war zu diesem Zeitpunkt ein Ehepaar mit dem Kinderwagen unterwegs. Das Auto erfasste die Familie. Die Mutter war laut Polizei auf der Stelle tot, das Kind erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Es wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Karlsruhe geflogen. Der Vater kam mit leichten Verletzungen davon.

Auch die Autofahrerin und ihr Beifahrer wurden verletzt. Insgesamt zwei Rettungshubschrauber waren an den Unfallort gerufen worden.

Die drei anderen Kinder waren zu Haus geblieben

Das Opfer stammte aus Huzenbach. Die Familie hat insgesamt vier Kinder. Die anderen drei waren beim Spaziergang nicht dabei, sondern zu Hause geblieben. Die Hilfskräfte erlebten einen sehr belastenden Einsatz. Die beiden Pfarrer Timo Stahl aus Dornstetten und Daniel Vögele aus Baiersbronn waren als Notfall-Seelsorger vor Ort. "Das war sehr wichtig für alle", so Martin Frey, Gesamtkommandant der Feuerwehr Baiersbronn.

Die Bundesstraße war bis 20.45 Uhr zur Unfallaufnahme und für die Bergungsarbeiten voll gesperrt. Die Staatsanwaltschaft Rottweil beauftragte einen Gutachter mit der Aufnahme. Außerdem veranlasste die Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme des Führerscheines sowie eine Blutentnahme bei der Beschuldigten.

Von der Freiwilligen Feuerwehr Huzenbach waren zehn Kräfte im Einsatz. Hinzugezogen wurde das Lichtmast-Fahrzeug des Kreises, um die Unfallstelle nach Einbruch der Dunkelheit auszuleuchten.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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