Schüler der Jugendmusikschule unterhielten bei Seniorennachmittagen der evangelischen Kirchengemeinde, hinten in der Mitte Pfarrer Daniel Vögele, rechts Musiklehrerin Lili Heinle. Foto: Wurster Foto: Schwarzwälder-Bote

Programm von Schubert bis zu Debussy

Baiersbronn. Die Seniorennachmittage der evangelischen Kirchengemeinde gestalteten gleich zweimal Ensembles der Jugendmusikschule Baiersbronn.

Unter Leitung von Musiklehrerin Lili Heinle, Klavier, unterhielten die jungen Musiker zahlreiche Gäste. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Daniel Vögele eröffnete die kleine Sängerin Larissa Würth aus der Gesangsklasse Heidrun Hahn den musikalischen Reigen. Begleitet am Klavier von Felix Köstlin, intonierte sie mit sicherer und klarer Stimme "Ein Männlein steht im Walde" und "Sah ein Knab ein Röslein stehn" in der anspruchsvollen Bearbeitung von Franz Schubert und brachte damit viele zum Mitsummen. Sören Riegraf am Klavier und Daniela Zinser aus der Querflötenklasse Josef Wagner gaben zwei schwungvolle und besinnliche Stücke von Claude Debussy und Eugène Bozza zum Besten: ein guter Test für den am 31. Januar anstehenden, renommierten Wettbewerb "Jugend musiziert" in Baiersbronn und Pfalzgrafenweiler.

Gut angekommen war auch der Walzer von Dmitri Schostakowitsch zu vier Händen. Magnus Reichel spielte zwei selbst komponierte Stücke. Zweifellos zum Höhepunkt trumpfte ein Marsch zu sechs Händen von Louis Streabbog auf, gespielt von Kristin Dilper, Daniel Rebling und Sören Riegraf. Das bunte Programm wurde von den Zuhörern mit Begeisterung und dankbar aufgenommen.