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Baiersbronn In der Schubkarre aus dem Rathaus

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Bürgermeister Michael Ruf wurde von den Narren aus dem Rathaus geholt. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Diesmal hatten die Mitarbeiter des Rathauses eine etwas längere Schonfrist beim Sturm auf das Baiersbronner Rathaus. Eine Stunde später als bisher hieß es für Bürgermeister Michael Ruf und seine Mitarbeiter, das Amtsgebäude in närrische Hände zu übergeben.

Baiersbronn. Unter dem Motto "Wir sind uns grün" hatten sich Bürgermeister Ruf und seine Kollegen mit Blumen geschmückten Kopfbedeckungen und grünen Latzhose kostümiert. In Anlehnung an die Gartenschau 2025 hatten sie das Thema Garten und Gärtner aufgegriffen. Auch Schaulustige waren gekommen. Die Narrenzunft Baiersbronn fuhr das Gemeindeoberhaupt in der Schubkarre aus dem Rathaus.

Grenzweg-Sinfoniker sorgen für Stimmung

Auf dem Vorplatz des Hauff-Museums hatten die Grenzweg-Sinfoniker mit ihrer Guggenmusik schon für gute Stimmung gesorgt, und gleich nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Narrenzunft, Stefan Rehberg, stürmten die Hexen das Rathaus.

Jens Barth, der ehemalige Vorsitzende, zeigte sein Talent als Moderator, und nach einem schwungvollen "Hallo Baiersbronn" folgte ein lockeres Gespräch mit Bürgermeister Ruf. Auch das Wetter spielte mit. Es herrschte gute Stimmung. Die Narrenzunft bewirtete die Gäste, von denen sich einige kostümiert hatten. Kaum hatte Michael Ruf die Schubkarre verlassen, betonte er, welchen Spaß ihm der Rathaussturm jedes Jahr mache.

"Es ist immer wieder schön. Wir haben schon viele tolle Stunden zusammen hier gehabt. Da ich nun wiedergewählt wurde, bleibe ich euch die nächsten acht Jahre treu", versprach Ruf. Vor der malerischen Kulisse des Hauff-Museums unterhielten die Grenzweg-Sinfoniker noch mit einigen flotten Liedern.

Die Narren hatten sich wieder Spiele einfallen lassen. Da galt es für Bürgermeister Michael Ruf, beim Einschlagen von Nägeln, Türme bauen und beim Bobbycar-Rennen seine Wettkampfqualitäten unter Beweis zu stellen. "Der Verlierer muss auf dem Wochenmarkt etwas verkaufen und den Erlös der Einrichtung Luftikus spenden", verkündete Jens Barth. "Ich und mein Rathausteam sind bereit, und ich habe in weiser Voraussicht auch Bobbycarfahren geübt", so Ruf, der dann ehrgeizig ans Werk ging.

Den Sieg beim Einschlagen von Nägeln sicherten sich die Spezialisten aus den Reihen der Narrenzunft. Ruf und Bauamtsleiter Thomas Kuntosch entschieden das Turmbauspiel für sich. Narrenzunftmitglied Amy-Jane trug erneut den Sieg gegen das Amtsoberhaupt im Bobbycar-Wettrennen davon.

Am Ende musste Bürgermeister Ruf sich also geschlagen geben. Er wird auf dem Wochenmarkt für einen guten Zweck etwas verkaufen. Mit einem lauten "Narri Narro" und den Rufen der Narrenzunft wurde dann der gemütliche Teil des Abends eingeleitet und bei fröhlicher Musik der Beginn der närrischen Tage gefeiert.

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