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Baiersbronn "HG Health"-Sanatorium brechen Gäste aus China weg

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Der Tourismus aus China ist weggebrochen, nun öffnet die "HG Health" ihr Angebot für ein breiteres Publikum. Foto: Reimer

Baiersbronn-Obertal - Die "HG Health" in Obertal ist besonders schwer von der Corona-Krise getroffen worden. Seit Ende Januar kommen keine Gäste aus China, und das wird auch wohl noch eine ganze Weile so bleiben. Die Betreiber mussten sich daher was einfallen lassen.

Wegen der ausbleibenden chinesischen Touristen verzeichnete die "HG Health", die das Schwarzwald Sanatorium betreibt, seit Ende Januar 100-prozentigen Umsatzverlust, erklärt Geschäftsführer Stefan Mosler. Das Unternehmen sei bisher voll und ganz auf chinesischen Gesundheitstourismus eingestellt gewesen, was die vergangenen Jahre auch gut geklappt habe, sagt er.

2019 sei bisher das beste Geschäftsjahr für die "HG Health" gewesen, wodurch das Unternehmen sich ein finanzielles Polster aufbauen konnte. "Dieses Polster trägt uns momentan und wird uns noch eine Weile weiter tragen", so Mosler. Dazu komme noch Unterstützung vom Staat und der Investorin aus China. 2020 schien anfangs ähnlich gut zu verlaufen. "Das ganze Jahr war schon ausgebucht." Doch dann kam Corona und machte den Betreibern einen Strich durch die Rechnung.

Hoffnung auf Besucher aus China im Dezember

Derzeit ist unklar, wann die chinesischen Gäste wieder kommen können. "Zu Beginn der Krise hatten wir noch die Hoffnung, dass wir ab Mai oder Juni wieder Gäste aufnehmen können", erinnert sich Mosler. "Niemand wusste, wie schlimm die Krise sein wird." Inzwischen sieht man die Lage durch die Entwicklung der vergangenen Monate entsprechend anders. "Unsere vorsichtige Hoffnung ist, dass wir im Dezember wieder Besucher aus China empfangen können, aber wir sind auch darauf vorbereitet, falls daraus nichts werden sollte."

Mosler ist sich aber bewusst, dass eine genauere Zukunftsplanung nicht möglich ist und hält sich daher mit Prognosen weitestgehend zurück. Doch gerade das mache es für die "HG Health" und Unternehmen im Allgemeinen so schwer momentan. "Das Langfristige ist nicht in Sicht. Es gibt momentan keinen Horizont. Daher können Unternehmer die aktuelle Lage nicht proaktiv beeinflussen", so der Geschäftsführer.

In dieser Situation hat sich das Team von "HG Health" was einfallen lassen. "Wir erfinden uns gerade neu", beschreibt Mosler die Ideen, die zum Format mit dem Namen "Rechtmurg 27" führten. Zunächst soll das bestehende Gruppenangebot im Gesundheitstourismus auch auf deutsche und europäische Gäste ausgeweitet werden. Diese Idee hatte man bereits Ende vergangenen Jahres, also vor Beginn der Corona-Krise, sagt Mosler.

Neues Gruppenangebot "Rechtmurg 27"

Touristengruppen seien ganz gut voneinander abgrenzbar und das Angebot somit coronatauglich. Da man im Gesundheitstourismus-Sektor bereits relativ hohe Hygienestandards aufweisen muss, ist eine Anpassung an die Corona-Verordnungen ebenfalls kein größeres Problem.

Bei der Verlosung "Baiersbronn holt euch raus!" war die HG Health mit zehn Zimmern beteiligt, konnte sich mit den neuen Corona-Regeln vertraut machen und das Personal sowie das Gebäude entsprechend vorbereiten.

Doch auch wenn einige Reisegruppen bereits zu Besuch waren, ist der Andrang momentan nicht sehr groß. "Man merkt schon, dass die Reiselust noch sehr verhalten ist", meint Mosler. Allerdings sei die Resonanz der ersten Gäste äußerst positiv gewesen. Gerade in dieser schweren Zeit sei diese Anerkennung motivierend und wohltuend für Betreiber und Mitarbeiter, so der Geschäftsführer.

Neben der Öffnung für ein breiteres Publikum will die "HG Health" ihr Hotel auch als Veranstaltungsort zur Verfügung stellen. Die Betreiber bieten die Möglichkeit, private Feiern, Treffen oder kleinere Grillfeste auf dem Grundstück und in den Räumen des Hotels zu organisieren.

Die Erweiterung des Angebots um diese beiden Standbeine passe ins bisherige Konzept der "HG Health", meint Mosler. Das Hotel soll dadurch als Gruppenziel in Obertal etabliert werden.

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