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Baiersbronn Grube Sophia lag ihm besonders am Herzen

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So kannte man ihn: Alfons Egelhof vor der Grube Sophia. Archiv-Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Baiersbronn-Friedrichstal (cim). Er hat sich um Fried-richstal verdient gemacht, hat sich über Jahrzehnte in vielen Belangen für seinen Ort eingesetzt, und er hatte noch so viele Ideen, vor allem für die Grube Sophia. Völlig unerwartet ist Alfons Egelhof im Alter von 68 Jahren gestorben. Für sein großes Engagement war ihm im vergangenen Jahr die Landesehrennadel verliehen worden.

1995 war die Grube Sophia wiederentdeckt worden. Seitdem hat sich Alfons Egelhof für sie eingesetzt, mit Hand, Herz und Sachverstand, war immer die treibende Kraft, wenn es um die Grube Sophia ging, die er kannte wie kein anderer. Er half bei der Erforschung der Grube und war später der Hauptinitiator, als es darum ging, sie zum Besucherbergwerk auszubauen. Im Sommer war er fast täglich an der von ihm eigenständig betreuten Grube anzutreffen, um anderen bei Führungen sein Wissen weiterzugeben oder um weiter an der Grube zu arbeiten, im Winter engagierte er sich unter anderem bei Fledermauszählungen.

Doch er setzte sich auch über die Grube Sophia hinaus für Friedrichstal ein. So war er Kassierer beim Liederkranz Friedrichstal, der vor einigen Jahren mit dem Sängerbund Baierbronn verschmolz, war jahrelang Ansprechpartner für die Mehrzweckhalle Fried-richstal und brachte sich als Mitglied der Dorfgemeinschaft bei Festen ein. Als Bäcker leitete er unter anderem das Brotbacken im historischen Backhäusle.

Für Alfons Egelhof ist Fried-richstal zur Heimat geworden. In Deidesheim geboren, wuchs er in Hochspeyer bei Kaiserslautern auf. Dort lernte er den Beruf des Konditors und wechselte später nach Bad Homburg bei Frankfurt zu einer großen Konditorei mit Café, wo er auch als Koch im Einsatz war. Im Café Kofler in Bad Homburg lernte er auch seine Frau Doris kennen, die dort als Fachverkäuferin arbeitete. 1978 heirateten die beiden, ein Jahre später folgte die kirchliche Trauung in der Michaelskirche in Friedrichstal – denn Doris Egelhof stammt aus Friedrichs­tal. Und dorthin zogen die beiden dann auch fünf Jahre später.

Mit dem Umzug wechselte Alfons Egelhof die Branche, wechselte vom "weißen Staub in den schwarzen", wie er es ausdrückte: Er arbeitete nicht mehr als Konditor, sondern bei den Schwäbischen Hüttenwerken, zunächst in der Gießerei, später in der Schmiede. Mehr als 30 Jahre lang hat Egelhof bei den Hüttenwerken gearbeitet, ehe er im Alter von 64 Jahren in den Ruhestand ging.

Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung ist am Donnerstag, 17. Mai, um 13 Uhr auf dem Friedhof in Freudenstadt.

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