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Baiersbronn Gemeinde setzt auf Wissentransfer

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Eine Fülle von Eindrücken sammelten die Besucher im Siegerbergland Foto: Gemeindeverwaltung Foto: Schwarzwälder Bote

Der Gemeindewald ist ein wesentlicher Bestandteil der Gemeinde Baiersbronn. Dabei setzt die Gemeinde auch auf Wissenstransfer. So führte eine Exkursion Vertreter Baiersbronns ins Siegerbergland.

Baiersbronn. Seit Anfang des Jahres führt die Gemeinde Baiersbronn den Forstbetrieb für den gemeindeeigenen Wald samt Holzverkauf mit den Förstern Gregor Sprenger und Jan Meirle in Eigenregie. Für eine qualifizierte und nachhaltige Forstwirtschaft bedarf es einer ständigen Fortentwicklung und dem Wissenstransfer innerhalb der forstlichen Fachwelt und dem Austausch mit anderen Forstbetrieben, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

Um dieses Ziel qualifiziert anzugehen, begaben sich Bürgermeister Michael Ruf und der Gemeinderat gemeinsam mit Kämmerer Jochen Veit und den beiden Förstern zum forstlichen Betrieb des Grafen Hatzfeldt, einer der größten Waldbesitzer in Deutschland – insgesamt werden über 15 000 Hektar bewirtschaftet. Im Vergleich: Die Gemeinde Baiersbronn bewirtschaftet rund 2700 Hektar Waldfläche, was nach hiesigen Maßstäben nicht wenig ist.

Bei der Exkursion, die ins Siegerbergland nach Schönstein führte, informierten sich der Gemeindeforstbetrieb Baiersbronn und der Gemeinderat über den Hatzfeldt-Wildenburgschen Forstbetrieb. So wurden auch verschiedene Kalamitätsflächen besichtigt. Dabei handelt es sich um Waldflächen, die auf Grund von Sturm, Trockenheit, Borkenkäferbefall oder aus anderen Gründen die ertragreiche Bewirtschaftung des Waldes gefährden.

Zudem wurden die Umsetzung des Pflanzverbands und das Konzept der Zukunftsbäume erläutert und die Umsetzung im Forstbetrieb besichtigt. Dies führe zu landschaftlich ansprechenden und forstwirtschaftlich interessanten Waldbildern, berichtet die Gemeindeverwaltung weiter.

Außerdem erhielten die Kommunalvertreter aus Baiersbronn Einblicke in die Betriebsdaten und Strukturen des Hatzfeldt-Wildenburgschen Forstbetriebs. Weitere Themen waren die Jungbestandspflege, die Pflege von Vornutzungsbeständen und die Bedeutung der Jagd für die Forstwirtschaft. So erfuhren die Gäste aus Baiersbronn, dass in diesem Forstbetrieb der Verbiss bei Weißtanne unter fünf Prozent liegt, was hervorragend sei.

Die Erkenntnisse und der Erfahrungsaustausch im nördlichsten Zipfel von Rheinland-Pfalz waren für Bürgermeister Michael Ruf, den Gemeinderat und die Forstverwaltung der Gemeinde Baiersbronn aufschlussreich und interessant.

Ruf lud Geschäftsführer Franz Straubinger mit seinen Revierleitern zu einem Gegenbesuch nach Baiersbronn ein, denn er schätzt den Austausch innerhalb der forstwirtschaftlichen Fachwelt und von Waldbesitzer zu Waldbesitzer als äußerst wertvoll ein.

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