An die wilde Natur angepasst: So soll das neue Info- und Besucherzentrum des Nationalparks einmal aussehen. Foto: sb

Entwurf geht bei Planungswettbewerb als Gewinner hervor. Lob von Naturschutzminister Alexander Bonde.

Baiersbronn/Seebach - Bäume, die über- und nebeneinander liegen, gehören künftig zum Bild im Nationalpark Schwarzwald. Das Besucher- und Informationszentrum am Ruhestein an der Schwarzwaldhochstraße, das zur zentralen Anlaufstelle werden soll, greift diesen Aspekt in seiner Gestalt auf. Dies ist das Ergebnis des Planungswettbewerbs des Landes, aus dem der Entwurf eines Teams von Architekten und Bauplanern aus Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg als Sieger hervorging und auch den Zuschlag erhielt.

"Eine Spur wilder – das bedeutet auch, dass sich Natur und Wildnis in der Architektur des Besucher- und Infozen­trums widerspiegeln sollen. Der Siegerentwurf passt deshalb hervorragend zum Nationalpark Schwarzwald", sagte Naturschutzminister Alexander Bonde bei der Präsentation in Pforzheim. Das dortige Amt des Landesbetriebs Vermögen und Bau hatte den Wettbewerb organisiert.

Das Infozentrum soll auf den Gemarkungen Baiersbronn (Kreis Freudenstadt) und Seebach (Ortenaukreis) entstehen und eine Nutzfläche von 3000 Quadratmetern für Ausstellung, Bildung und Gastronomie umfassen. Für den Bau stellt das Land bis zu 20,5 Millionen Euro zur Verfügung.

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