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Baiersbronn Fröhliche Weisen und melancholische Töne

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Beim Konzert der Wolga-Kosaken erklangen Balaleikas in verschiedenen Ausführungen. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Baiersbronn. Melancholische Klänge und fröhliche Volksweisen erfüllten den Rosensaal in Baiersbronn, wo die Wolga-Kosaken ein festliches Konzert gaben.

In der traditionellen Kosakentracht im rot-schwarzen Uniformstil mit schwarzen Stiefeln trat das vierköpfige Ensemble vor das gespannte Publikum. Ganz im Sinne alter Traditionen begann das Konzert mit geistlichen Gesängen, die einen tiefen Einblick in die russische Seele boten und mit Hingabe gesungen wurden. Ganz ohne instrumentale Begleitung hallten die Stimmen voll und tief durch den Saal. Die vier Sänger präsentieren einen reichen Schatz an russischen Liedern.

"Natürlich singen wir nicht nur kirchliche Lieder", versprachen sie, und schon nahm das Konzert seinen Lauf. "Die Schlittenfahrt im Mondschein" spielte das Quartett auf den Balalaikas, und Tenor Maxim Kurtsberg glänzte mit "Kolokoltschik – das einsame Glöckchen". "Kol slawen nasch Gospod" (Ich bete an die Macht der Liebe), als Chor gesungen, oder das geistliche "S Nami Bog" (Mit uns ist Gott) brachten die ausdrucksstarken Stimmen ganz ohne technische Hilfsmittel gut zur Geltung. Während leise, andächtig gesungene Klänge für den festlichen Part sorgten, waren auch ausdrucksstarke, anschwellende Tonlagen für die Lobpreisungen in die Lieder eingebunden.

Balalaika-Klänge und schwungvolle Volkslieder präsentierten die Wolga-Kosaken in der familiären Atmosphäre des Baiersbronner Rosensaals im weiteren Konzertverlauf. Für interessante Erklärungen während des Konzerts sorgte Alexander Petrow, dem seit Jahren die Leitung der Wolga Kosaken unterliegt. Mit Witz und russischem Charme wusste er für die passende Unterhaltung zu sorgen, und die kleine Instrumentenlehre zu den mitgebrachten Balalaikas kam bei den Gästen gut an. "Warum ist die Balalaika dreieckig?" – "Ich weiß es auch nicht", scherzte Petrow, erklärte aber dennoch viel Wissenswertes über die typischen russischen Instrumente. Bohdan M. Wloch glänzte als Solist mit "Es stand eine Birke allein im Feld". Wasyl Romanow komplettierte das Quartett mit seiner Stimme.

Die traditionellen russischen Volksinstrumente, die Balalaikas, vereinten in verschiedenen Größen mit ihren Klängen Sehnsucht nach Heimat und Tradition. Bekannte russische Lieder wie "Schwarze Augen" oder "Kalinka" kamen bei den Besuchern gut an. Es wurde mitgeklatscht und in den Refrain eingestimmt, und am Ende gab es viel Applaus.

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