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Baiersbronn Feinschmeckertage für Kochschüler

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Bevor es ans Kochen ging, bekam jeder Teilnehmer ein Rezeptbuch. Fotos: Lebenshilfe Foto: Schwarzwälder-Bote

In der Küche der renommierten Schwarzwaldstube, wo sonst Harald Wohlfahrt und sein Team für Gourmets kochen, durften neun motivierte Kochschüler an den Herd.

Baiersbronn-Tonbach. Neun Menschen mit Behinderung und drei Betreuer der Lebenshilfe Calw haben bei dem Projekt "Feinschmeckertage" die Traube Tonbach besucht. Zum Programm gehörten neben einem Kochkurs im Gourmetrestaurant Schwarzwaldstube und dem Besuch der Blockhütte im Wald auch Knigge-Tipps vom Serviceteam des Traditionshotels.

Bereits zum vierten Mal organisierte die Traube Tonbach zusammen mit der Lebenshilfe Calw das Projekt. An zwei Tagen erlebten die Teilnehmer das Geschehen im Traditionshotel vor und hinter den Kulissen. Zusammen mit den Kochprofis aus dem Traube-Team bereitete die Gruppe ein gesundes Menü zu und lernte, wie eine Festtafel richtig eingedeckt wird.

Nach dem Abendessen ging es zur Übernachtung in die Hütte am See in Forbach. Am Tag darauf erwartete die fleißige Runde ein Mittagessen mit regionalen Köstlichkeiten in der Blockhütte des Hotels.

Auf der Speisekarte für den Kochkurs standen frische Gerichte rund um den Saisonklassiker Spargel. Bevor es für alle an die Töpfe und Pfannen ging, wurde jeder mit Kochschürze und Rezeptheft ausgestattet. Dann starteten die Vorbereitungen: Spargel schälen, Fisch filetieren, Himbeersorbet passieren. Am Ende gab es ein eindrucksvolles Vier-Gang-Menü aus Spargelsalat, Risotto mit Kaiserbein von der Poularde, badischem Stangenspargel mit Seeteufel und einem Schokoladen-Ganache-Dessert.

Vor dem Abendessen gab es eine kleine Serviceschule mit Tipps für einen schön gedeckten Tisch, dekorativ gefaltete Servietten und nützlichen Knigge-Regeln für Restaurantbesuche. So konnte jeder Teilnehmer seinen Platz für das abschließende Abendessen selbst vorbereiten.

"Für unsere Teilnehmer waren es zwei besonders wertvolle Tage. Ein solcher Ausflug ist für alle Beteiligten eine Bereicherung und die Vorfreude bereits Wochen vorher groß", sagt Alexander Faber, Vorsitzender der Lebenshilfe Calw. "Was wir hier erleben, ist für die meisten Menschen mit Behinderung nicht alltäglich und nur selten umsetzbar." Viele hätten Hemmungen, in ein gutes Restaurant zu gehen, auch wenn sie gute Küche durchaus sehr schätzten. Durch die Erfahrung in der Traube Tonbach und das Gefühl, auch in einem eleganten Haus willkommen zu sein, würden die Mitglieder viel selbstsicherer, so Faber. "Es hilft ihnen, solche Erlebnisse auch im Alltag öfter für sich einzufordern", erklärt Faber den Wert der Aktion.

Renate Finkbeiner dankte im Namen ihres Teams: "Für uns als Familie, aber auch für unsere Köche und Mitarbeiter ist der Besuch wieder ein sehr schöner und fröhlicher gewesen. Es ist einfach toll, zu sehen, wie die Teilnehmer sich hier beim Kochen entfalten und mit welcher Freude alle ans Werk gehen."

 
 

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