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Baiersbronn Erster Spatenstich am "Murgtalblick"

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Fröhlich beim Spatenstich (von links): Architekt Rainer Günter, Eike Schmedes, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Burchard Führer, Petra Behrens, Leiterin des Murgtalblick Betreuungszentrums, Jörg Günter von der Albert Günter OHG, Burchard Führer, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe, und Mike Günter (Günter OHG). Foto: Michel

Baiersbronn-Schwarzenberg - Jetzt geht’s richtig los: Gestern war der erste Spatenstich für die Erweiterung des Murgtalblick Betreuungszentrums in Schwarzenberg. Im zweiten Quartal 2018 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, mit denen das ehemalige Landhotel Jägerstüble an das Pflegeheim angeschlossen wird.

Er sei "heilfroh", dass nun mit dem Bau begonnen werden könne, so Burchard Führer, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Burchard Führer, bei einem Pressetermin vor dem Spatenstich.

Die Gruppe hatte das Landhotel Jägerstüble von der Familie Hornberger-Zapf gekauft, um das Murgtalblick Betreuungszentrum zu erweitern. Ein Teil des Hotel-Altbaus wurde abgerissen. Dafür wird ein Ersatzbau erstellt, der mit der Erweiterung des Speisesaals das ehemalige Hotel und das bestehende Pflegeheim verbindet. Sind die Arbeiten abgeschlossen, dann verfügt das Heim über 100 Einzelzimmer. Bisher hat das Murgtalblick Betreuungszentrum, ein Pflegeheim für erwachsene Pflegebedürftige, 73 Plätze.

Hintergrund für den Erweiterungsbau ist die Heimmindestbauverordnung Baden-Württemberg, nach der ab 2019 nur noch Einzelzimmer mit einer Mindestgröße von 14 bis 16 Quadratmetern zugelassen sind, erläutert Führer. Damit habe es für das Haus in Schwarzenberg als Alternative zur Erweiterung nur die Möglichkeit gegeben, die Zahl der Plätze von 73 auf 53 zu reduzieren. Das wiederum hätte den Abbau von zehn Arbeitsplätzen zur Folge gehabt. Doch die Unternehmensgruppe habe das Glück gehabt, das Landhotel Jägerstüble kaufen zu können. So könnten jetzt statt des Abbaus von Arbeitsplätzen 15 neue geschaffen werden, freut sich Führer.

Denn es gehe auch um die Sicherung von Arbeitsplätzen, fügt Eike Schmedes, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe, hinzu. Petra Behrens, Leiterin des Betreuungszentrums Murgtalblick, ergänzt, dass bei einer Reduzierung der Plätze einige Bewohner ihr gewohntes Zuhause verloren hätten.

"Die Versorgung mit Heimplätzen muss ja sichergestellt werden", sagt Schmedes. Schließlich sei es ja nicht so, dass "wir bisher einen Leerstand hatten". Im Gegenteil: Laut Führer gibt es für das Betreuungszentrum eine Warteliste. Schon seit vier Jahren werde an einer Lösung für die Erweiterung gebastelt, so Führer.

Gerade deshalb sei er froh, dass diese mit dem Kauf des "Jägerstübles" gefunden werden konnte. "Aber auch das hat sehr lange gedauert." Die bisherige Eigentümerfamilie habe die Pläne für das Landhotel von Anfang an mitgetragen.

Inklusive Kauf liegt die Investitionssumme bei rund vier Millionen Euro. Ein ehemaliger Hotelbau, der in ein Pflegeheim integriert wird – das passt aus der Sicht von Führer gut zusammen. Schmedes sieht das ebenso. Ein Hotel und ein Heim, das sei nicht weit voneinander entfernt. Und Burchard Führer sagt: "Wir möchten, dass bei all unseren Mitarbeitern der Dienstleistungsgedanke im Vordergrund steht."

Und wie sieht es mit der Gewinnung von Arbeitskräften aus? Gegen Personalmangel in der Pflege sieht Schmedes als wichtigstes Instrument die Ausbildung von Nachwuchs. In der Regel hätten sie kein Problem, Mitarbeiter zu finden, sagt Petra Behrens, die betont, dass das Unternehmen auch Wohnraum für die Beschäftigten schaffe.

Von der Politik wünschen sich Führer und Schmedes, dass sie dazu beiträgt, das Image der Pflege zu verbessern und sie nicht schlecht redet. Denn die Branche biete sichere Arbeitsplätze und geregelte Arbeitszeiten. Und die Bezahlung sei auch nicht so schlecht.

 
 

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