"Emmello" beim jüngsten Auftritt am Rosenplatz. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Magie: "Emmello" ist längst ein Stammgast in Baiersbronn

Baiersbronn. Bereits seit 20 Jahren verzaubert und entzückt "Emmello" die Kinder und Erwachsenen in Baiersbronn auf dem Rosenplatz und bei anderen Veranstaltungen – auch jetzt wieder.

Uwe Möller-Lömke, wie "Emmello" richtig heißt, ist im badischen Achern aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Studium der Sonderpädagogik ging er nach Bielefeld, wo er fast 40 Jahre als Sonderschullehrer unterrichtete.

"Zaubern ist für mich eine unterhaltende Wahrnehmungstäuschung, dabei geht es um viel mehr als nur Tricks vorzuführen", sagt Uwe Möller-Lömke. Als er 1993 bei einer Lehrerfortbildung das Zaubern in der pädagogischen Arbeit mit Kindern lernte, war er gleich begeistert von den Möglichkeiten, die sich boten. "Seitdem zaubere ich beruflich und privat, und natürlich auch sehr gerne in Baiersbronn", so der Künstler.

Der Schwarzwald ist für ihn nicht nur ein Stück Heimat, sondern auch immer Ziel der Familienurlaube gewesen. Den Rosenplatz schätzt er besonders wegen der Arena-Atmosphäre, und die Gäste kommen immer gerne zu seiner Freiluftvorstellung. "Ich habe auch schon im Rosensaal gezaubert, aber draußen auf dem Platz, da kommen die Kinder und Leute mal spontan vorbei, das hat etwas."

Auch bei seinem jüngsten Auftritt ist "Emmello" von Beginn an in seinem Element, begrüßt die Kinder, und zur passenden musikalischen Untermalung läuft das Programm mit viel Freude ab. "Wie hast du das gemacht?", fragen die staunenden Kinder, und "Emmello" lacht und schweigt. Das ist, was "Emmello" bewirken möchte. Die Tricks werden nur selten verraten, den ein oder anderen Hinweis gibt er aber schon.

Eine große Verkleidung braucht Uwe Möller-Lömke nicht – ein Sonnenhut und gepunktete Socken, manchmal eine bunte Fliege genügen. Es sind vielmehr die Tricks und der persönliche Bezug, die das Publikum begeistern.

Neben seinen jährlichen Auftritten auf dem Rosenplatz gibt er Vorstellungen in Schulen und Kindergärten, aber auch in Altenheimen. "Es geht bei mir um das Lachen, das Staunen und das Mitmachen, denn Zaubern ist Unterhaltung", so Uwe Möller-Lömke. Für ihn sei es eine besondere Faszination, den Widerspruch zwischen Sehen und Erkenntnis zu demonstrieren.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: