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Baiersbronn Energiemarkt ist hart umkämpft

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Zu den Gemeindewerken Baiersbronn gehören die Sparten Wasser, Strom und Erdgas. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Die Gemeindewerke Baiersbronn können auch für das Wirtschaftsjahr 2016 ein positives Ergebnis im sechsstelligen Bereich vorlegen. Damit bleibt der erwirtschaftete Gewinn ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.

Baiersbronn. Die Prüfung des Jahresabschlusses der Gemeindewerke Baiersbronn für das Jahr 2016 stand bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats auf der Tagesordnung, musste jedoch vertagt werden, da die Bestätigung des Wirtschaftsprüfers noch aussteht.

Bürgermeister Michael Ruf teilte mit, dass es sich nur um den vorläufigen Jahresabschluss handele, da die abschließende Gegenzeichnung des Wirtschaftsprüfers noch ausstehe. "Der Wirtschaftsprüfer hat uns in den Seilen hängen lassen, aber trotz des fehlenden Bestätigungsvermerks ändert sich an den Zahlen nichts mehr", betonte Ruf. Marius Thiel, stellvertretender kaufmännischer Leiter der Gemeindewerke, erläuterte den Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2016 und verkündete einen Überschuss in Höhe von rund 600 000 Euro. "Die Gemeindewerke blicken auf ein gelungenes Geschäftsjahr zurück. Dies ist aus den Auflistungen der Ergebnisse der einzelnen Sparten zu erkennen", so Thiel.

Besonders die Investitionen im Bereich Wasser und die Aktivierung der Buschbrunnenquelle würden sich in Form von Kosteneinsparungen bemerkbar machen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 weise ein Plus von 623 960 Euro aus, ein erfreuliches Ergebnis. Sorgenkind sei aber immer noch das Stromnetz. "Diese Kuh müsste 2018 vom Eis sein", so Marius Thiel.

Er erläuterte die einzelnen Sparten. Während die Wasserabgabe um 2,56 Prozent stieg, sank die vertriebene Strommenge um fast zehn Prozent. Der Anteil der Drittlieferanten im Netzgebiet der Gemeindewerke stieg um 5,51 Prozent im Vergleich zu 2015 an. Die Gasabgabe verringerte sich um 6,55 Prozent auf rund 3,383 Millionen Kilowattstunden. Der Anteil der Drittlieferanten stieg deutlich auf 18,97 Prozent an. Verluste fuhren, wie schon in den Vorjahren, die Sparten Freibäder und Eisbahn ein. Der Verlust im Bereich der vier Freibäder lag bei rund 644 000 Euro. Investiert wurden 101 086 Euro. Bei der Eisbahn lagen die Investitionskosten bei 47 424 Euro. Der Jahresverlust betrug 259 350 Euro. Bürgermeister Michael Ruf machte deutlich, dass die Gemeindewerke den Betrieb der Freibäder und der Eislaufhalle ermöglichen. Die Personalkosten seien gestiegen. Durch die Einführung einer neuen Tarifstruktur habe qualifiziertes Personal gehalten werden können.

Gemeinderat Karlheinz Nestle (FWV) bat darum, in Zukunft bei anstehenden Baumaßnahmen die Stillstandszeiten der Eigenstromerzeugung möglichst gering zu halten. "Die Maßnahmen sollten in Zeiten stattfinden, in denen es wenig Niederschlag gibt", so Nestle. Den Erdgasmarkt sprach Gemeinderat Lutz Hermann (FDP/UBL) an. Der Markt sei hart umkämpft, so Thiel. Knallharte Ausschreibungen, bei denen es weniger um Regionalität gehe als um den Preis, würden zu Abwanderungen auch von Großkunden führen. "Wir kämpfen um jeden Kunden, werden den Strom aber nicht verschenken, denn einen Ertrag für die Gemeindewerke muss es noch geben", sagte Thiel.

Bürgermeister Ruf betonte, dass man in der Preisgestaltung an die oberste Grenze gehe. Strom zu verschenken, sei allerdings nicht die Aufgabe der Gemeindewerke.

Abrechnungssystem rechnet sich nicht

Auf Nachfrage von Gemeinderat Erwin Zepf (CDU) teilte Marius Thiel mit, dass man leider immer noch kein Abrechnungssystem für die Elektrotankstellen habe. Zurzeit gebe es kein Abrechnungssystem, das sich rechne. Einstimmig segnete der Gemeinderat den vorgelegten Jahresabschluss 2016 zunächst vorläufig ab.

 
 

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