Ein neues Modell einer Straßenlaterne steht an der Freudenstädter Straße.Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Verkehr: Austausch von 160 Laternen

Die Straßenbeleuchtung im Unterdorf soll künftig einheitlich sein. Das beschloss der Gemeinderat Baiersbronn in seiner jüngsten Sitzung. Welches Modell es genau sein wird, wurde jedoch noch nicht festgelegt.

Baiersbronn. Bereits Ende vorigen Jahres wurde die Freudenstädter Straße mit dem Modell "Village" der Firma Hess ausgestattet. Dieses war zum Einzelpreis von rund 2600 Euro netto beschafft worden.

Daniel Armbruster, Sachgebietsleiter Tiefbau, erklärte, dass in nächster Zeit weitere Straßensanierungen anstehen würden, bei denen rund 160 Straßenlampen ausgetauscht werden sollen. Allerdings sollen die Lampen nicht auf einmal getauscht werden, sondern in drei bis vier Paketen, so Armbruster.

In der nun fertiggestellten Straße im E-Bühl wurden drei Musterlampen montiert, die einfacher und damit auch preisgünstiger seien, als die auf der Freudenstädter Straße. In seiner nächsten Sitzung soll der Technische Ausschuss sie besichtigen und darüber beraten.

Armbruster führte weiter aus, dass es bei den Straßenlaternen große preisliche Unterschiede gebe. Über den Stromverbrauch könne man allerdings nur eine Summe von rund 4000 Euro einsparen. Eine Amortisation der Anschaffungskosten über die Einsparung sei daher eher schwierig.

Bürgermeister Michael Ruf machte nochmals deutlich, dass die Straßenbeleuchtung nicht auf einen Schlag ausgetauscht werden soll, sondern dort angefangen werde, wo Straßen saniert würden.

Gemeinderat Horst Medel (CDU) sprach sich für eine einheitliche Beleuchtung aus und regte an, über die Menge auch preislich mit dem Hersteller zu verhandeln.

Steckdose für den Weihnachtsschmuck

Lutz Hermann (FDP/UBL) fragte, ob bei der Entscheidung Zeitdruck herrsche und ob eine Bürgerbeteiligung geplant sei, denn die Sanierung der Forbachstraße stehe an. "Es muss schon zeitnah erfolgen. Letztendlich wird es der Gemeinderat beschließen, aber wir können im Vorfeld überlegen, ob wir ein Stimmungsbild der Bevölkerung einholen, welches Modell favorisiert wird", antwortete Bürgermeister Michael Ruf.

Ingo Christein (CDU) sprach sich dafür aus, nicht nur auf den Preis , sondern auch auf die Qualität zu achten.

Georg Klumpp (FDP/UBL) regte an, Modelle mit Steckdosen zu beschaffen, um gegebenenfalls Weihnachtsbeleuchtung anbringen zu können. Ernst Schleh (FWV) betonte, dass es wichtig sei, auf die Ausleuchtung zu achten. Für alle Leuchten gebe es ein Lichtkonzept, sagte Daniel Armbruster. Wichtig sei vor allem, auf die Dichtungen zu schauen, ergänzte Klaus Lieb von den Gemeindewerken. Auf Nachfrage von Gemeinderätin Maike Weiss (CDU), erläuterte Ruf, dass es genaue Vorgaben gebe, welche Ausleuchtung, wo erreicht werden muss.

"Dort, wo wir nur die Lampen austauschen und nicht die Straßen neu gestalten, werden wir die alten Standorte nehmen, sonst würde es auch zu teuer", sagte Klaus Lieb. Beate Schaible (BUB) sprach sich für Modelle mit indirekter Beleuchtung aus, da dies manchen Anwohnern lieber sein könnte.

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