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Baiersbronn Diesellok ersetzt diesmal die Dampflok

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Im Führerstand des Schneepflugs (von links): Michael Schweizer, Hans-Peter Fantoli und Thomas Meyer. Foto: Schwarzwälder Bote

Ein Zuschauermagnet war erneut das Bahnhofsfest in Baiersbronn. Einziger Wermutstropfen für Besucher und die Ulmer Eisenbahnfreunde, Sektion Dampfnostalgie Karlsruhe: Das Fest musste ohne Dampflok auskommen.

Baiersbronn. Die Dampflok 58311 befand sich in der Wartung, und die angeforderte 52er-Dampflok aus Frankfurt/Main konnte den Weg ins Murgtal nicht antreten, da am späten Samstagabend in Bingen ein größerer Lagerschaden entstanden war. Dank guter Kontakte zu DB Regio Mitte (Rhein-Neckar Mitte) und zu Michael Schweizer, Leiter des Betriebsmanagements, gelang es der Dampfnostalgie Karlsruhe, eine Diesellok 218 zu ordern, die Schweizer als Lotse begleitete. "Wir sind Schweizer und der DB Regio Mitte für die unbürokratische Hilfe dankbar", so Hans-Peter Fantoli, bewährter Zugführer des Dampfnostalgiezugs. Mit fünf Schaffnern und vier Mann im Speisewagen betreute er die rund 200 Fahrgäste.

Viele hätten Verständnis für die Situation gezeigt, nachdem die Hintergründe geschildert worden seien, berichtete Fantoli. Mit der Diesellok 218 tauchten Fahr- und Zaungäste nochmals in DB-Zeiten vor dem AVG-Betrieb ein.

Eine weitere Überraschung hatte DB Regio Mitte für die Besucher des Bahnhofsfests parat. Der sonntägliche Fahrradzug von Mannheim wurde ebenfalls von einer "218" gezogen. Sie kehrte von Freudenstadt Hauptbahnhof mit dem Schneepflug Baureihe 851 (Baujahr 1973) nach Baiersbronn zurück. Allerdings war bei Außentemperaturen von über 25 Grad an Winter nicht zu denken.

Informationen rund um den Schneepflug

Doch in der großen AVG-Halle am Freudenstädter Hauptbahnhof wartet der Schienenschneepflug mit einer Räumbreite von bis zu sechs Metern auch in diesem Winter auf seinen Einsatz. Details dazu hatte Thomas Meyer von der Dienststelle Freudenstadt parat. Meyer, Transportkontrolleur, Lokführer und Einsatzleiter des Schneepflugs, informierte rund um den Schneepflug. Auf der zweiten "218" wurden für die Besucher Mitfahrten im Bahnhofbereich angeboten.

Als Blickfang präsentierte sich einmal mehr die Anlage der IG-Truckmodellbau Freudenstadt. Allerdings fiel die Anlage diesmal etwas kleiner aus. Wie Thomas Gaiser, Sprecher der Interessengemeinschaft, erläuterte, hatte die IG zeitgleich bei einer großen Nutzfahrzeugmesse in Karlsruhe eine 600 Quadratmeter große Anlage aufgebaut.

In Baiersbronn wurde in einer Abrollmulde mit Modellbaggern kräftig gebuddelt. Die Modellschotteranlage faszinierte ebenso wie die rund 30 Modell-Trucks, Bagger und Stapler. In Kürze nimmt die IG-Truckmodellbau Freudenstadt an der deutschen Meisterschaft für Modell-Trucks teil. "Bei der recht anspruchsvollen Veranstaltung mit Bewertung und Fahrprüfung wollen wir gut abschneiden", sagte Gaiser.

Wieder mit dabei beim Bahnhofsfest war auch das Baiersbronner Maskottchen Murgel, das fröhlich die zahlreichen Gäste begrüßte. Brigitte Tabbert und Andrea Braun betreuten für die jüngeren Besucher einen Stand, an dem die Kinder in Ruhe basteln und malen konnten. Die Eisenbahnfreunde Freudenstadt stellten sich mit einer Kinderanlage vor. Vorsitzender Stefan Braun stimmte die Gäste auf die 27. Eisenbahnausstellung am 23. und 24. November in der Turn- und Festhalle in Freudenstadt ein. Für Stimmung sorgte das Trachtenblasorchester Baiersbronn mit Dirigent Milen Haralambov. Zum Repertoire gehören Polka und Marsch ebenso wie Hits von Queen, Udo Jürgens und den Eagles. So mancher Gast nahm auch an der Pendelfahrt mit dem Nostalgiezug nach Raumünzach teil.

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