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Baiersbronn Die Schäferei als große Leidenschaft

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Matthias Meerwarth und Bianca Pfitzenmeier möchten in Zukunft mit ihren Tieren viele Flächen in der Gemeinde Baiersbronn beweiden. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Die Schäferei und die Tiere waren schon immer eine große Leidenschaft von Matthias Meerwarth. Nun übernehmen der gelernte Kfz-Meister und seine Lebensgefährtin Bianca Pfitzenmeier mit ihren Tieren die Beweidung einiger Wiesen und Hänge in der Gemeinde Baiersbronn.

Baiersbronn. Bereits zum 1. Juni haben die beiden den landwirtschaftlichen Betrieb von Bernd Glaser im Labbronner Weg mit den dazugehörenden gepachteten Weidelandflächen in Mitteltal und Obertal übernommen. "Wir freuen uns, hier genau das gefunden zu haben, was wir immer gesucht haben, dafür geben wir in unserer Heimat Bretten alles auf", sagt Matthias Meerwarth. Er ist schon in eine Wohnung nach Baiersbronn gezogen und hofft, auch noch weitere Weideflächen bekommen zu können, die er mit seinen Schafen und seinen Hinterwälder Rindern bewirtschaften kann. "Wir möchten ja irgendwann einmal von den Erträgen leben", sagt der Schäfer.

Dafür sei es notwendig, einen Pachtvertrag mit den Grundstücksbesitzern zu schließen, um so über die Zuschüsse des Landwirtschaftsamts die Kosten decken zu können. Dabei gehe es ihm nicht nur um die unzugänglichen Hänge und Parzellen, sondern auch um Flächen, die mit den Maschinen gut zu bewirtschaften sind. Aktuell sind es 300 Schafe und Ziegen sowie 30 Hinterwälder Rinder, die bereits den Umzug von Bretten nach Baiersbronn hinter sich haben. "Vier Esel gehören auch noch dazu", sagt Sport- und Gymnastiklehrerin Bianca Pfitzenmeier. Langfristig planen beide, ein Wohnhaus mit Hofladen im Labbronnerweg zu bauen. Auch Sport- und Erlebniskurse mit den Eseln schweben der Sportlehrerin vor. "Das ist unser großes Ziel. Doch zunächst einmal müssen wir hier Fuß fassen und hoffen weiter auf die Unterstützung der Verpächter und der Gemeinde", sagt Meewarth.

Außerdem will er die Zahl der Schafe deutlich erhöhen. 500 bis 600 Mutterschafe sollen es künftig sein, denn nur so könne man davon auch leben. Ein großes Lob der beiden geht an die Gemeinde Baiersbronn und den Bezirksbeiratsvorsitzenden von Mitteltal, Horst Medel, die sich sehr bemüht hätten, ihnen hier eine erste Grundlage für die Existenzgründung zu geben.

Beitrag zur Erhaltung der Natur und der Kulturlandschaft

Matthias Meerwarth wird in Kürze seinen als Nebenerwerb geführten Kfz-Betrieb in Bretten aufgeben und sich ganz der Schafzucht und Beweidung in Baiersbronn widmen. "Wir sind seit vielen Jahren sehr stolz auf unsere wunderschönen Schwarzkopfschafe und Hinterwälder Kühe, die glücklich sind", sagt er.

Zudem würden sie alles tun, um die Tiere artgerecht und liebevoll zu versorgen, dazu gehörten auch die Haltung in der freien Natur und die Aufzucht mit natürlichem Futter. "Wir leisten einen ganz wichtigen ökologischen Beitrag für die Erhaltung der Natur und der wunderbaren Kulturlandschaft unserer Heimat", so Meerwarth. Dies sehe er auch als seine künftige Aufgabe in Baiersbronn an.  Für weitere Informationen steht Matthias Meerwarth unter Telefon 0172/730 66 21 oder unter info@schafhaltung-meerwarth.de zur Verfügung. Über die Facebook-Seite oder den YouTube-Kanal Schafhaltung Meerwarth gibt es einen kleinen Einblick in den Betrieb.

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