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Baiersbronn Die Krippenfiguren wohnen jetzt im Stall

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Die Figuren sind von ihren Stationen in die große Krippe vor der Kirche in Obertal eingezogen.Fotos: Brucker Foto: Schwarzwälder Bote

Ein Rundweg, sieben Stationen, unzählige Figuren und Schafe zum Mitnehmen: Besucher auf dem Krippenweg in Obertal hatten in der Vorweihnachtszeit viel zu entdecken. An Heiligabend zogen die Figuren dann in die Krippe ein.

Baiersbronn-Obertal. In diesem Jahr war vieles anders, und dadurch sind auch neue Ideen und Projekte entstanden. Die evangelische Kirchengemeinde Obertal hatte mit ihrem liebevoll gestalteten Krippenweg die Vorweihnachtszeit bereichert. An sieben Stationen konnten die Wanderer selbst gestaltete Bilder und Figuren bewundern. Auf dem Rundweg, der sich über rund zwei Kilometer erstreckte, konnten die Besucher von der weidenden Schafherde bis zu den leuchtenden Engeln viel entdecken und an der Weihnachtsgeschichte teilhaben.

Geschichte vom schwarzen Schaf beeindruckt

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst an Heiligabend wurde das große Finale gefeiert, und die Figuren zogen in die große Krippe am Gemeindehaus ein. Allen Mitwirkenden, die sich an der Gestaltung des Krippenwegs beteiligt hatten, wurde gedankt. "Aufgrund der Corona-Situation haben nicht so viele am Gottesdienst teilgenommen, aber diejenigen, die die Figuren gestaltet haben, brachten sie dann auch in die Krippe", erzählte Kirchengemeinderatsvorsitzender Thomas Brucker.

Sicher sei es viel Arbeit gewesen, doch am Ende sei ein wirklich tolles Projekt daraus geworden. Jeder hatte etwas vorbereitet, und so füllte sich der Stall nach und nach während der Andacht.

Besucher aus dem ganzen Landkreis sind gekommen

Die Geschichte vom schwarzen Schaf, das die ganze Nacht mit dem Jesuskind alleine verbrachte, habe ihn besonders beeindruckt, berichtete Brucker. In den Wochen zuvor stand gleich an der ersten Station des Krippenwegs die Schafherde, und die Besucher konnten neben der Geschichte auch selbstgebastelte Schafe mitnehmen. "Wir hatten rund 600 Schafe. Alle sind weg, sodass insgesamt bestimmt rund 1000 Besucher den Krippenweg besucht haben", so Thomas Brucker. Darauf sei man sehr stolz, und man sie glücklich, dass die Aktion so gut angenommen wurde.

"Ich habe ganz viele positive Reaktionen bekommen, und viele haben sich für die schöne Aktion bedankt", sagte der Vorsitzende. Viele seien aus dem ganzen Landkreis gekommen, also nicht nur aus Obertal. Auf die Frage, ob es im nächsten Jahr wieder einen Krippenweg gibt, konnte Thomas Brucker noch keine finale Antwort geben. "Darüber haben wir uns noch keine Gedanken gemacht, denkbar wäre es allerdings nach dem vielen Lob", stellte er in Aussicht.

Die Figuren stehen noch bis Mittwoch, 6. Januar, im Stall vor der Kirche in Obertal und können besichtigt werden. Die einzelnen Stationen bleiben ebenfalls noch aufgebaut, zwar ohne Figuren und Bilder, aber mit den Beschilderungen, sodass immer noch ein Spaziergang mit Abstand dort entlang gemacht werden kann.

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