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Baiersbronn Der Name und die Planung stehen

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Das geplante Seniorenzentrum "Wohnen im Rosenpark" soll im Herbst 2018 fertiggestellt sein. Foto: Braun

Baiersbronn - "Wohnen im Rosenpark" lautet der Oberbegriff für das geplante Seniorenzentrum in Baiersbronns Ortsmitte. Zu einer Informationsveranstaltung hatte Investor Uwe Schneider in den Rosensaal eingeladen. Die zeigte: Das Interesse der Bevölkerung an dem Projekt ist groß.

"Es ist ein vorbildliches Bürgerprojekt, das im Arbeitskreis Soziales entwickelt wurde und uns nun nach einer längeren Planungsphase heute hier vorgestellt werden kann", sagte Bürgermeister Michael Ruf. "Ich denke, wir haben damit den Puls der Zeit getroffen."

Uwe Schneider (im Bild links) fasste den Ursprung des Projekts zusammen. Man sei unter dem Projekttitel "Innovative Wohnformen im Alter zur Belebung der Ortszentren" gestartet und habe nach einer Umfrage auch einen deutlichen Bedarf in Baiersbronn erkannt. Zudem fielen durch das neue Gesetz für Pflegeheime, das nur noch eine Einzelzimmerbelegung ermögliche, viele Pflegeplätze in Baiersbronn weg – auch hier müsse man an Ersatz denken, betonte Schneider, und: "Wir brauchen auch einen starken Partner für unser Vorhaben, diesen haben wir in der Stiftung Innovation & Pflege gefunden."

Der Arbeitskreis Soziales hatte bereits vor einiger Zeit gemeinsam mit der Diakonie bei einer Informationsreise Einrichtungen in Sindelfingen und Herrenberg besucht, die die Stiftung nach einem speziellen Konzept betreibt.

Rolf Schneider, Vorstand von "Innovation & Pflege" (im Bild in der Mitte), erläuterte die Kernpunkte des Konzepts. "Ich kann sie nur zu ihrem Mut beglückwünschen, sich darüber Gedanken zu machen, wie sie im Alter leben möchten", sagte Rolf Schneider. Einzigartige Orte bräuchten besondere Wohnkonzepte. "Hier in Baiersbronn geht es darum, ein Stück weit Neues zu entwickeln, Wertvolles zu gestalten und Sinnvolles zu entwickeln". Die Architektur des Objekts solle und müsse ortsbildprägend sein. Auch eine sinnvolle Vernetzung mit Partnern vor Ort wie der Diakonie hält Schneider für unumgänglich. "Es geht nicht nur darum, neue Wohnformen zu schaffen, in denen sich die Menschen wohl fühlen, sondern wir möchten auch Impulse geben, sodass sich die Bewohner aktiv am Leben beteiligen."

Bei der Fragerunde sprachen die Bürger viele Aspekte an, unter anderem den geplanten Standort. "Der Standort Ebühl ist unser Favorit, wir waren auch schon mit dem Projekt in den Gremien und können sagen, dass da eine große Zustimmung herrschte", erläutere Uwe Schneider. Es gehe nicht nur darum, den Rosenplatz zu beleben, sondern auch für ältere Mitmenschen einen attraktiven Standort mit Nähe zum Ortszentrum zu bieten. Um die Anlage wolle man, wie der Name Rosenpark schon sage, auch eine attraktive Grünfläche schaffen. Ein öffentlicher Weg entlang des Grundstücks bis zur Sankenbachstraße sei für Fußgänger und Radfahrer geplant, eine Durchgangsstraße hingegen nicht gewünscht.

34 Wohnungen sind derzeit geplant

Auf die Frage nach dem Zeitplan der Realisierung nannte Schneider ein sportliches Ziel: Bis zum Herbst 2018 plane man die Fertigstellung, sodass noch Ende des kommenden Jahrs der Bebauungsplan in trockenen Tüchern sein müsse. "Wir planen drei Vollgeschosse plus ein Staffelgeschoss. Das können wir hier im Umfeld optimal anpassen, denn bisher gehen unsere Planungen von 34 Wohnungen aus." Jedes Geschoss weniger bedeute höhere Kosten – dann würden die Wohnungen zu teuer. Der Wohnungskauf sei zunächst Baiersbronnern aus der Großgemeinde vorbehalten. Aktuell gebe es eine Liste mit rund 45 Anfragen. "Das Modell lebt davon, dass man zu Hause alt werden kann, daher wollen wir ganz bewusst Käufer von auswärts nicht zulassen", erklärte Uwe Schneider.

Weitere Fragen bezogen sich auf die ärztliche Betreuung. Diese werde vom Hausarzt vor Ort übernommen, dieser ziehe sozusagen mit um, so Uwe Schneider. "Wichtig ist uns, dass es nicht um Pflege geht, sondern um eine Wohnform für ein langes Leben und die Möglichkeit, im Alter nicht allein zu sein."

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