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Baiersbronn Der Herr oder der Wunscherfüller?

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Beim Christustag in Baiersbronn (von links): Glattens Pfarrer Reinhard Sayer, Dekan Werner Trick, Marlene Trick vom Leitungskreis, Erwin Burkhardt und Referent Pfarrer Hartmut Schmid. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Der Christustag fand diesmal unter dem Thema "Jesus – Herr oder Wunscherfüller?" in Baiersbronn statt. Der Bezirks-Christustag, zu dem die Christus-Bewegung "Lebendige Gemeinde" jährlich einlädt, hat im Kreis Freudenstadt eine lange Tradition.

Baiersbronn. Der Gottesdienst, der den Auftakt der Veranstaltung markierte, war gut besucht. Pfarrer Hartmut Schmid, bis 1995 selbst Pfarrer in der Gemeinde Baiersbronn, begann in der Marienkirche mit dem ersten Teil seines Vortrags. Er stellte die Frage nach dem Leistungs-vermögen von Jesus. "Er kann alles, aber er bewahrt uns nicht vor den Stürmen des Lebens. Aber trotzdem ist er immer an unserer Seite", so die zentrale Botschaft des Gottesdiensts.

Einblick in Arbeit der Landessynode

Im weiteren Verlauf des Vormittags gaben Dekan Werner Trick und Laienvertreter Erwin Burkhardt einen Einblick in die Arbeit der Landessy­node. Neben Informationen zum Haushalt ging es auch um das Thema der immer weniger werdenden Pfarrstellen im Kirchenbezirk. "Wie können wir die Pfarrer und Pfarrerinnen entlasten, damit sie sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können?", fragte Trick. Der demografische Wandel mache auch vor den evangelischen Kirchengemeinden nicht Halt. Es gehe darum, die Pfarrstellen gerecht auf die Gemeinden zu verteilen. Auch Themen wie die digitale Präsenz und Flüchtlingsarbeit wurden besprochen.

"In dieser Kirche wird mit sehr viel Einsatz gearbeitet, aber vor allem die Pfarrer sind überlastet", schilderte Erwin Burkhardt seine Eindrücke. Wichtig sei es, den Kontakt zur Basis zu halten, dafür gebe es auch den Christustag und die Orientierungsabende. Nach dem Mittagessen, das von den Helfern der evangelischen Kirchengemeinde Baiersbronn organisiert wurde, sorgte Deborah Kohler am Klavier für die Untermalung des Nachmittags. Am Morgen hatte Kevin Dilper zusammen mit dem Musikteam den Gottesdienst musikalisch gestaltet. Marlene Trick vom Leitungskreis moderierte den zweiten Teil des Tages und hatte mit ihrem Team neben gemeinsamen Gebeten auch einige Lieder vorbereitet, die zusammen gesungen wurden.

In einem Kurzinterview stellte Trick den Gastredner des Tages, Hartmut Schmid, vor. Er hatte zusammen mit ihrem Mann, Dekan Werner Trick, den Christustag ins Leben gerufen. "Ich wünsche mir, dass wir mit aller Leidenschaft wieder eine missionarische Kirche werden", antwortete Schmid auf die Frage nach seinem Wunsch an die Landeskirche. "Wir haben den klaren Auftrag, das Evangelium zu den Menschen zu bringen. Dafür brauchen wir neue Wege und vielleicht eine neue Sprache", so Schmid.

In seinem folgenden Vortrag, zu dem er humorvoll hinleitete, stellte er die Frage, was Goll will. "Gott will, dass alle Menschen die gute Botschaft von Jesus hören und zum Glauben finden", sagte Schmid. Das Fazit seines Vortrags lautete, es sei Auftrag der Kirche, Jesus zu bezeugen und zum Glauben einzuladen.

In den nächsten Tagen beginnen die Orientierungsabende zum Thema "Was darf die Bibel?", über das Clemens Hägele an drei Orten im Kirchenbezirk Freudenstadt spricht. Pfarrer Reinhard Sayer, ebenfalls im Leitungskreis der Christus-Bewegung, zog eine positive Bilanz des Tages. Insgesamt habe man mit noch mehr Besuchern gerechnet, doch die Botschaft sei bereits im gut besuchten Gottesdienst angekommen.

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