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Baiersbronn Defibrillator: Hilfe zur Lebensrettung

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Mitarbeiter des Nationalparks erhielten eine Einweisung in die Bedienung des Laien-Defibrillators und übten die Herzdruckmassage. Foto: Schick Foto: Schwarzwälder Bote

Baiersbronn/Ruhestein. Der Herztod, ein plötzlich auftretender Herz-Kreislauf-Stillstand, gilt als eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Schnelles Handeln ist dabei gefragt.

Dafür gibt es nun auch im Nationalparkzentrum einen Defibrillator, ein medizinisches Gerät, das mittels Elektro­stimulation das Herz wieder zum Schlagen anregen und von Laien bedient werden kann. Außerdem wurden die Mitarbeiter in der Herzdruckmassage geschult. Darüber informiert der Park in einer Pressemitteilung. Der Nationalpark sei ein Tagesziel sehr vieler Menschen. Da sei es möglich, dass eines Tages etwas passiert und schnelle Erste Hilfe notwendig wird, so Friederike Scharfe, Leiterin des Veranstaltungsbüros des Nationalparks. "Wir freuen uns deshalb sehr über die Initiative der Björn-Steiger-Stiftung, die Region flächendeckend mit Defibrillatoren auszustatten. Jetzt können wir auch hier im schlimmsten Fall so gut es geht helfen."

Der Automatisierte Externe Defibrillator (AED) wurde speziell für nicht ausgebildete Ersthelfer entwickelt. Beim Anschalten beginnt er zu sprechen und erteilt den Benutzern klare Anweisungen, was zu tun ist. "So kann jeder, der bei einem plötzlichen Herztod in der Nähe ist, schnelle und wirkungsvolle Hilfe leisten", freut sich auch Maite Graus aus dem Veranstaltungsteam.

Sie wurde ebenso wie zahlreiche weitere Mitarbeiter von Harald Leipold von der Björn-Steiger-Stiftung in die Nutzung des Geräts eingewiesen. "Das Gerät ist zwar selbsterklärend, aber die Einweisung kann zusätzlich helfen, die Hemmschwelle zu senken", erklärt Leipold. "Beim plötzlichen Herztod zählt tatsächlich jede Minute", bestätigt Michael Müller, Projektmanager der Aktion "100 000 Leben zu retten" der Björn-Steiger-Stiftung. "Bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben in den meisten Fällen irreparable Schäden zurück." Eine Herzdruckmassage trauen sich nicht alle Menschen spontan zu, ein zögerliches Eingreifen kann aber fatal sein. "Der bereitstehende Defibrillator ist zusätzlich zur Herzdruckmassage eine weitere Möglichkeit, schnell und so gut es geht zu helfen, auch wenn der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon Jahre oder gar Jahrzehnte zurückliegt", führt Müller weiter aus.

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